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Zentral-Polen – Sehenswürdigkeiten & Attraktionen

Inhaltsverzeichnis:

* Lodz
* Masowien

Lodz – Region in Zentralpolen um die Sezessionsstadt Lodz. Lowicz gilt als Zentrum der polnischen Folklore.
Masowien – Region im Zentrum Polens, um Warschau – eine weite Landschaft die durch endlose Felder und Alleen mit Trauerweiden gekennzeichnet ist, die Chopins Musik prägte, mit zahlreichen typischen Herrensitzen polnischer Adeliger aus dem 18. Jahrhundert und romantischen Landschaftsparks in Arkadia und Nieborów, Wassersportmöglichkeiten am Zegrze-Stausee bei Warschau und an der Narew, mit zahlreichen Barock- und Klassizismuspalästen und Gärten in Warschau als auch mit modernen Architektur in der Hauptstadt, die als eine der höchsten Städte Europas gilt, und Nachtleben in Warschau.

Lodz

Lodz – (Lodz)

 Lodz  (Sehenswerte(r) Stadt & Ort)

Lage: rund 120 Kilometer südwestlich von Warschau (Google Maps)
Lodz ist die drittgrößte Stadt Polens und bildet den polnischen Schwerpunkt im Bereich der Textilindustrie, der Unterhaltungs- und Elektronikbranche. Die Stadt ist Sitz einer Universität und einer Filmhochschule.
Wikipedia Artikel: Lodz

 Ulica Piotrkowska  (Straße / Platz)


Die Ulica Piotrkowska (Petrikauer Straße) ist mit über vier Kilometern Länge eine der längsten Einkaufsstraßen Europas. Die Ulica Piotrkowska wurde ursprünglich als Verkehrsader gedacht, allerdings ist die Straße zur Visitenkarte, zum Einkaufs- und Unterhaltungszentrum der Stadt geworden.
Wikipedia Artikel: Ulica Piotrkowska

 Alexander-Newski-Kathedrale (Lodz)  (Kirche, Kloster, Moschee, Synagoge, Tempel)

(Google Maps)
Die Kirche ist eine polnisch-orthodoxe Kathedrale im neobyzantinischen Stil, die 1884 für die russische Bevölkerung von Łódź gebaut wurde.
Wikipedia Artikel: Alexander-Newski-Kathedrale (Lodz)

 Centralne Muzeum Wlokiennictwa  (Naturwissenschaftliches und technisches Museum)

Adresse: ul. Piotrkowska 282

Das Zentrale Textilmuseum befindet sich in der sogenannten Weißen Fabrik von Ludwik Geyer. Es enthält alle Aspekte der Textilproduktion bis zu den Produkten. Das Museum ist in mehrere Abteilungen unterteilt: für Wandteppiche, industrielle Textilien, Volkstextilien, Mode, Technik, Ausstellungsorganisation, Bücherei und Archiv und den Bildungsbereich.

 Kunstmuseum Lodz  (Kunstmuseum)

(Google Maps)
Das Kunstmuseum zeigt Sammlungen moderner Kunst, polnischer Kunst vom 17. bis 19. Jahrhundert und Handarbeiten. Die moderne Kunst stellt dabei den wichtigsten und wertvollsten Teil dar, welcher bereits seit 1929 gesammelt wurde und heute aus über 10.000 Exponaten besteht.
Wikipedia Artikel: Kunstmuseum Lodz
Homepage: Kunstmuseum Lodz


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Nieborow – (Lodz)

 Arkadia (Garten)  (Park & mehr)

(Google Maps)
Arkadia ist ein Landschaftspark englischen Stils, zwischen Łowicz und Nieborów gelegen. Der Garten wurde in der Zeit von 1778 bis 1785 angelegt. Die Parkanlage gliedert sich in drei Bereiche: einen künstlichen See, die das Gewässer umgebende Landschaft im englischen Stil und einen freien, ungestalteten Abschnitt. Das Wegesystem, bestehend aus unregelmäßig geführten Fußwegen und Pfaden, leitet den Besucher zum zentralen Bauwerk, einem Tempel, dessen Vorplatz einen Ausblick auf den See bietet. Es existiert ein Rundgang um den See.
Wikipedia Artikel: Arkadia (Garten)

 Schloss Nieborów  (Burg, Schloss, Palast)

(Google Maps)
Schloss Nieborów ist ein Schloss im gleichnamigen Dorf Nieborów. Das Schloss ist auch für den bedeutenden Barockgarten bekannt.
Wikipedia Artikel: Schloss Nieborów


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Masowien

Izabelin – (Masowien)

 Nationalpark Kampinos  (Natur- / National- / State-Park, National-Monument)

(Google Maps)
Der Nationalpark befindet sich inmitten der Kampinos-Heide auf dem Gebiet des Warschau-Berliner Urstromtales. Die vor ca. 12.500 Jahren hier entstandene Dünenlandschaft stellt heute auf einer Fläche von fast 200 km² ein in Europa einzigartiges Naturensemble dar. Das Urstromtal zeichnet sich größtenteils durch mit Kiefernwäldern bedeckte Sumpfgebiete aus. In den Senken zwischen den Dünen dehnen sich mit Erlen bewachsene Sümpfe, Niedermoore und Wiesen aus.
Wikipedia Artikel: Nationalpark Kampinos


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Warschau – (Masowien)

 Warschau / Warszawa  (Top-Reiseziel)


Warschau ist die flächenmäßig größte und zugleich bevölkerungsreichste Stadt sowie seit 1596 die Hauptstadt Polens. Und ist eines der wichtigsten Verkehrs-, Wirtschafts- und Handelszentren Mittel- und Osteuropas und auch von großer politischer und kultureller Bedeutung. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Theater, Museen und Baudenkmäler.
Wikipedia Artikel: Warschau / Warszawa

 Krakowskie Przedmiescie  (Straße / Platz)

Lage: Könglicher Weg (Droga Krolewska) (Google Maps)
Krakowskie Przedmiescie ist eine Flaniermeile Warschaus. Sie verbindet die abseits gelegene Altstadt mit dem Stadtzentrum. Die Straße beginnt am Schlossplatz und verläuft südwärts parallel zur Weichsel, oberhalb einer steilen Böschung. Längs der breiten Straße befinden sich die schönsten Kirchen und Paläste Warschaus sowie das alte Universitätsgelände und die Kunstakademie.
Wikipedia Artikel: Krakowskie Przedmiescie

 Kulturpalast (Warschau)  (Bauwerk)

Lage: Zentrum (Centrum) (Google Maps)
Der Kultur- und Wissenschaftspalast ist ein zwischen 1952 und 1955 im Baustil des Sozialistischen Klassizismus errichteter 231 Meter hoher Wolkenkratzer in Warschau. Der Kulturpalast war bei seiner Fertigstellung nach der Lomonossow-Universität das zweithöchste Gebäude Europas und ist bis heute das höchste in der Republik Polen. Es gilt heute als ein Wahrzeichen Warschaus und beherbergt unter anderem einige Kinos, Theater und Museen. Das Hochhaus besitzt im 30. Stock in 114 Metern Höhe eine Aussichtsplattform und ein Panoramarestaurant.
Wikipedia Artikel: Kulturpalast (Warschau)

 Lazienki-Park  (Park & mehr)

Lage: Lazienki-Park (Google Maps)
Der Lazienki-Park (deutsch: Park der Bäder) ist mit 80 ha die größte Parkanlage und liegt am südlichen Teil des Warschauer Königsweges, der vom Königsschloss nach Wilanów führt. Die wichtigsten Gebäude sind um den Lazienki-See und -Fluss konzipiert, wie der Palast auf dem Wasser, das Theater auf der Insel sowie das Sobieski-Denkmal. Die meisten Gebäude wurden nach dem Warschauer Aufstand 1944 von der deutschen Wehrmacht niedergebrannt. Die Bausubstanz blieb aber im Vergleich zur Altstadt dennoch relativ gut erhalten, so dass der Wiederaufbau in den ersten Nachkriegsjahren vollendet werden konnte.
Wikipedia Artikel: Lazienki-Park

 Museum des Warschauer Aufstands  (Historisches und/oder archäologisches Museum)

Lage: Warschauer Getto (Google Maps)
Es thematisiert die Ereignisse des Warschauer Aufstandes, der vom 1. August bis zum 2. Oktober 1944 dauerte. Das Museum ist das erste multimediale und damit das zur Zeit modernste und innovativste Museum Polens. Die Dauerausstellung würdigt zum einen den Einsatz der Aufständischen für ein freies Polen und legt zum anderen einen Schwerpunkt auf das Engagement der Zivilgesellschaft und auf die demokratischen Strukturen.
Wikipedia Artikel: Museum des Warschauer Aufstands

 Universitätsbibliothek Warschau  (Bibliothek / Bücherei)

Lage: Könglicher Weg (Droga Krolewska) (Google Maps)
Die Universitätsbibliothek Warschau wurde 1816 gegründet. Das am 15. Dezember 1999 eingeweihte Gebäude besteht aus einem vierstöckigen Hauptblock und einem niedrigen Frontgebäude mit einer dazwischenliegenden Passage. Auf dem Dach wurde ein botanischer Garten mit einer Fläche von 1,5 ha eingerichtet. Das Gebäude mit einer unkonventionellen Architektur wurde zur Warschauer Sehenswürdigkeit und einem beliebten Treffpunkt Warschauer Studenten.
Wikipedia Artikel: Universitätsbibliothek Warschau

 Warschauer Altstadt  (Stadtviertel / Wohngegend)

(Google Maps)
Die Warschauer Altstadt ist das historische Zentrum der polnischen Hauptstadt Warschau. Sie wurde nach der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1944 im Zeitraum von 1949 bis 1955 weitgehend originalgetreu wiederaufgebaut und am 2. September 1980 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Historischer und geografischer Mittelpunkt der Altstadt ist der Marktplatz (Rynek), in dessen Mitte die Skulptur der Flussjungfrau Syrenka steht. Ein besonders schöner Blick auf die Altstadt bietet sich vom Pragaer Weichselufer.
Wikipedia Artikel: Warschauer Altstadt

 Warschauer Königsschloss  (Burg, Schloss, Palast)

Lage: Altstadt (Stare Miasto) (Google Maps)
Das Warschauer Königsschloss war bis zum 18. Jahrhundert der Sitz der polnischen Könige. Nach der vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg durch die deutschen Streitkräfte wurde es in den 1970ern und 1980er Jahren wiederaufgebaut. 1980 wurde das Schloss als Teil der Warschauer Altstadt ins UNESCO Weltkulturerbe eingetragen. Heute befindet sich im Schloss eine umfangreiche Gemäldegalerie.
Wikipedia Artikel: Warschauer Königsschloss

 Wilanów-Palast  (Burg, Schloss, Palast)

Lage: Wilanów (Google Maps)
Der Wilanów-Palast wurde von 1677 bis 1679 am südlichen Ende des Warschauer Königsweges im gleichnamigen Warschauer Stadtteil Wilanów erbaut und wird als polnisches Versailles bezeichnet. Die Innenausstattung des Palastes umfasst die Stilrichtungen Barock, Rokoko und Klassizismus. Zu besichtigen sind die Bibliothek, das Große Esszimmer, die privaten Gemächer des Königs mit Originalmöbeln, das Potocki-Museum im Etruskersaal mit zahlreichen antiken Skulpturen aus der Sammlung der Potockis und die Wohnräume mit zahlreichen Gemälden, darunter das bekannte Porträt von Jan III. Sobieski als Türkenbekämpfer zu Pferde. Besondere Beachtung verdient auch der Weiße Saal der Fürstin Izabela Lubomirska im Stil des Empire.
Wikipedia Artikel: Wilanów-Palast

 Lazienki-Palast  (Burg, Schloss, Palast)

Lage: Lazienki-Park (Google Maps)
Der Lazienki-Palast auch Palast auf dem Wasser oder Palast auf der Insel genannt, wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Die Badeanstalt wurde im Inneren im chinesischen Stil gestaltet, der in der Epoche des Klassizismus sehr beliebt war. Zu sehen sind vor allen Reliefs und bemalte holländische Kacheln, Möbel und Gemälde aus der Zeit der Aufklärung. Das Äußere dominiert eine von Säulen getragene Attika mit allegorischen Statuen.
Wikipedia Artikel: Lazienki-Palast

 Nationalmuseum Warschau  (Sammelmuseum mit komplexen Beständen)

Lage: Könglicher Weg (Droga Krolewska) (Google Maps)
Das Nationalmuseum in Warschau istdas größte Museum der Stadt. Heute besitzt das Museum rund 780.000 Werke in Sammlungen des Altertums, der polnischen Malerei, der ausländischen Malerei (z. B. die nubischen Fresken von Faras) sowie des Kunsthandwerks. Außerdem verfügt das Museum über eine Münzsammlung und einen eigenen Flügel für das Polnische Militärmuseum. Das Museum hält heute auch die alte Zacheta-Sammlung.
Wikipedia Artikel: Nationalmuseum Warschau

 Plakatmuseum in Wilanów  (Kulturgeschichtliches Spezialmuseum)

Lage: Wilanów (Google Maps)
Das Museum sammelt Plakate aus Polen und aus aller Welt. Die Sammlungen umfassen derzeit etwa 54 000 Plakate.
Wikipedia Artikel: Plakatmuseum in Wilanów

 Warschauer Königsweg  (Straße / Platz)

Lage: Könglicher Weg (Droga Krolewska)
Der Königsweg beginnt am Warschauer Königsschloss, führt in südlicher Richtung und ist eine der längsten Repräsentationsstraßen der Welt. Ursprünglich wurde damit die etwa 4 Kilometer lange Strecke bis zum königlichen Lazienki-Park bezeichnet, später bis zum Belvedere-Palast. Neuerdings wird auch die Weiterführung bis zum 10 Kilometer entfernt liegenden Wilanów-Palast von König Jan III. Sobieski eingeschlossen. Der historische Königstrakt setzt sich aus mehreren repräsentativen Straßenzügen zusammen, der Krakowskie Przedmiescie, der Nowy Swiat und den Aleje Ujazdowskie (von Norden nach Süden).
Wikipedia Artikel: Warschauer Königsweg

 Zlote Tarasy  (Bauwerk, Mall & Shopping Center / Warenhaus)

Lage: Zentrum (Centrum) (Google Maps)
Die Zlote Tarasy (polnisch für 'Goldene Terrassen') sind ein multifunktionaler Gebäudekomplex in der Warschauer Innenstadt, der neben einem Einkaufszentrum auch zwei Bürogebäude und einen Unterhaltungs- und Fitnessbereich umfasst. Das Einkaufszentrum umfasst rund 200 Geschäfte und Restaurants auf einer Fläche von 63.500 Quadratmetern. Unter den Restaurants befindet sich ein zweistöckiges Hard Rock Cafe sowie der erste Burger King Polens. Wahrzeichen und statisch anspruchsvoll ist das Glasdach des Einkaufsbereiches.
Wikipedia Artikel: Zlote Tarasy

 Ulica Marszalkowska  (Straße / Platz)

Lage: Zentrum (Centrum) (Google Maps)
Die Ulica Marszalkowska (deutsch: Marschallstraße) ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsadern in Warschau. Sie erstreckt sich über eine Länge von 3,8 Kilometern durch den gesamten Innenstadtbezirk und verläuft in einem Abstand von rund 600 Metern westlich parallel zum ehemaligen Königstrakt. Bis zum Zweiten Weltkrieg, in dem sie großteils zerstört wurde, war sie die wichtigste Geschäftsstraße der Stadt.
Wikipedia Artikel: Ulica Marszalkowska

 Weißes Haus (Warschau)  (Burg, Schloss, Palast)

Lage: Lazienki-Park (Google Maps)
Das Weiße Haus war eines der ersten Gebäude, die im Lazienki-Park vollendet wurden. Es befindet sich auf dem Königsweg von den Ujazdowski-Alleen zum Palast auf dem Wasser. Das Weiße Haus ist auf quadratischem Grundriss errichtet worden. Das Innere wurde mit Fresken geschmückt. Während seines Exils lebte hier aber auch Ludwig XVIII. Obwohl das Weiße Haus nach dem Warschauer Aufstand von der deutschen Wehrmacht teilweise niedergebrannt wurde, blieb es dennoch eines der best erhaltensten Gebäude im Lazienki-Park. Das Innere ist zum großen Teil im Originalzustand der Zeit Stanislaus August Poniatowski erhalten geblieben.
Wikipedia Artikel: Weißes Haus (Warschau)

 Zentrum der modernen Kunst  (Kunstmuseum)

Lage: Lazienki-Park (Google Maps)
Das Muzeum Sztuki Nowoczesnej w Warszawie ist ein Museum für zeitgenössische Kunst.
Wikipedia Artikel: Zentrum der modernen Kunst

Übernachten Warschau:

  Hotel MDM  (pl. Konstytucji 1, Sródmiescie)
Das Hotel MDM liegt zentral in der Innenstadt von Warschau mit Blick auf den Plac Konstytucji. Es verfügt über geräumige Zimmer mit Frühstück, das bereits im Preis inbegriffen ist. Das MDM Hotel liegt nur wenige Gehminuten von der Warschauer Altstadt und anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Lazienki-Park entfernt.


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Reiseführer Warschau MM-City

Michael Müller Verlag, 276 Seiten + herausnehmbare Karte (1:15.000), 2. Auflage 2013, farbig

Inhaltsverzeichnis und Leseproben (PDF) auf der Website vom Verlag.

Glitzernde Konsumtempel und alternative Galerien, enge Gassen und weitläufige Boulevards, Luxusrestaurants und urige Kneipen. Keine Frage, Warschau profitiert von seiner Vielfalt - auch architektonisch: hier die nach dem Zweiten Weltkrieg detailgetreu wiederaufgebaute mittelalterliche Altstadt mit ihrem prächtigen Marktplatz, dort das manchmal bizarre bauliche Erbe aus noch gar nicht so entfernten sozialistischen Zeiten. Und in jüngster Zeit beeindrucken die architektonischen Meilensteine des postsozialistischen Aufbruchs: mit hypermodernen Wolkenkratzern von internationalen Stararchitekten. Dazwischen existieren unzählige Parks und das wilde Weichselufer, mittendrin der Kulturpalast, einst als 'Stalins Rache' verspottet, heute fast schon lieb gewonnenes Wahrzeichen der boomenden Stadt.