Abruzzen - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen — Hotels/Übernachten
Gran Sasso d’Italia
Gran Sasso d’Italia
Dieses höchste Gebirge auf der Apenninenhalbinsel, etwa in deren Mitte gelegen, bildet den westlichsten und zugleich höchsten Teil der Abruzzen. Höchster Gipfel des Gran Sasso ist der Corno Grande mit 2.912 m. An seiner Nordseite befindet sich der südlichste Gletscher Europas.
Der Gran Sasso ist touristisch gut erschlossen und besonders für Bergtouren, aber auch für Wintersport ein beliebtes Fremdenverkehrsziel. Der Großteil des Bergmassivs ist Teil des Gran-Sasso-Nationalparks.
L’Aquila

Fassade der Bernhardinbasilika
© Ra Boe, de.wikipedia.org
L’Aquila
L’Aquila liegt auf rund 700 Metern im weiten Tal des Aterno. Es wird von allen Seiten von den Bergen der Abruzzen beherrscht, darunter im Osten dem Gran Sasso d’Italia, dem höchsten Berg des italienischen Festlands außerhalb der Alpen.
Am 6. April 2009 wurden Teile der Altstadt von L’Aquila durch ein schweres Erdbeben beschädigt oder zerstört. 2011 sind große Teile der Innenstadt gesperrt, allerdings sind verschiedene Cafés und die Uni wieder geöffnet, auch wenn die Aufbauarbeiten begonnen haben, vom normalen Alltag ist die Stadt noch Jahre entfernt.
Im Stadtzentrum findet der Kunstinteressierte an allen Ecken kleine Sehenswürdigkeiten: Kirchen und Fresken aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock, charmante Innenhöfe, Arkaden, 'Palazzi Nobiliari' (Adligenpalazzi) und Herrenhäuser (Palazzo Centi, Palazzo Dragonetti, das Renaissance-Herrenhaus von Messer Jacopo di Notar Nanni, die Villa von Buccio di Ranallo, Palazzo Alfieri und anderes).
Übernachten / Hotels L’Aquila:
In einem Renaissance-Palast empfängt Sie das La Loggia in der mittelalterlichen Stadt Barisciano, am Rande des Nationalpark Gran Sasso. Hier erwarten Sie einzigartige Zimmer mit antiken Möbeln.
Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise
Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise
Zu etwa drei Vierteln liegt er in der Provinz L’Aquila in den Abruzzen, das verbleibende Viertel verteilt sich auf die Provinzen Frosinone in Latium und Isernia in Molise. Der Abruzzen-Nationalpark ist der älteste Nationalpark in den Apenninen und hat für den Schutz von bedrohten Tierarten wie Wolf oder Braunbär eine wichtige Rolle gespielt. Der größte Teil des Parks ist bewaldet.
Die herausragende Attraktion des Parks ist der Braunbär. Bis vor einigen Jahren waren die Braunbären hier vom Aussterben bedroht. Derzeit leben im Park laut offiziellen Angaben etwa hundert Bären.
Im Frühjahr und Sommer blühen auf den Wiesen Veilchen, Krokusse, Soldanelle, Enziane, Lilien, Anemonen, Primeln, Ranunkeln und viele andere Pflanzenarten.
Zu den beliebsten Aktivitäten im Park gehören Pferdetouren, Trekking, Fahrradtouren, Kanu, Vogelbeobachtung, Lanflauf und Ski-alpin.
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Reiseführer
Abruzzen
aus dem Michael Müller Verlag