Wales - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen — Hotels/Übernachten
Beaumaris Castle
Beaumaris Castle
Beaumaris ist eine Burgruine auf der Insel Anglesey in Wales. Die Burg wurde nie ganz fertiggestellt, ist ansonsten aber gut erhalten. Die Anlage ist ein 'fast perfektes' Beispiel für die englische Festungsarchitektur im 13. Jahrhundert. Insbesondere besitzt Beaumaris eine aufwändige Zwingeranlage, welche die gesamte Kernburg umschließt. Kernburg und Zwinger haben einen quadratischen Grundriss.
Brecon Beacons National Park
Brecon Beacons National Park
Der Park enthält auch einige Schauhöhlen im Höhlensystem von 'Dan-yr-Ogof' an der A4067. Dan-yr-Ogof ist das Nationale Zentrum für Schauhöhlen in Wales (The National Showcaves of Wales). Neben den Tropfsteinhöhlen sind hier auch eine Dinosaurierausstellung und ein nachgebautes eiszeitliches Dorf zu sehen.
Das Taufbecken in der Dorfkirche von Defynogg aus dem 12. Jahrhundert zeigt auf dem Rand unentzifferte Schriftzeichen, die lange für Runen gehalten wurden. Am Eingang der Kirche steht ein Stein mit der lateinischen Aufschrift 'RUGNIATIO FILI VENDONI' aus dem 5. oder 6. Jahrhundert. Das Keltenkreuz stammt aus dem 7. bis 9. Jahrhundert.
Der Menhir bei Heol Senni steht in der Kreuzung zweier Täler und der 'Maen Llia' ist mit 3,7 m Höhe der größte in Südwales. Vermutlich diente er als Wegmarkierung. Der Legende nach trinkt der Menhir bei jedem Krähengesang aus dem Fluss Nedd. Das Kammergrab von Penywyrlod liegt im Norden des Nationalparks.
Die Umgebung des kleinen Dorfes Ystradfellte ist – im Kontrast zum restlichen Nationalpark – bewaldet und bietet vier Wasserfälle. Beim Sgwd-yr-Eira, dem 'Wasserfall des Schnees' können die Besucher sogar hinter dem Wasserschleier entlanggehen.
In dem Dorf Craig-y-Nos befindet sich ein viktorianisches Landhaus aus dem Jahr 1840, das als erstes britisches Privathaus eine Elektrizitätsversorgung hatte. 1878 kaufte es die Opernsängerin Adelina Patti und ließ es ausbauen. Heute dient das Gebäude als Hotel und als Bar.
Beim Dorf Trapp liegen die Ruinen des Carreg Cennen Castle, das der Legende nach von Sir Urien, einem der Ritter Königs Artus’ errichtet wurde, in Wirklichkeit aber im Jahr 1248 von Walisern errichtet wurde.
Brecon Mountain Railway heißt eine von Merthyr Tydfil ausgehende, kurze dampflokbetriebene Bahnstrecke entlang des Taf Fechan (Pen Twyn Stausees) in das Zentrum des Parks. Östlich verläuft das Wye Valley.
Cardiff

Rathaus (City Hall)
© Querido, de.wikipedia.org
Cardiff
Cardiff ist die Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt von Wales.
Das Cardiff Castle entstand im 12. Jahrhundert auf den Überresten eines römischen Kastells. Es hatte viele wechselnde Besitzer bis es im Jahr 1776 an John Stuart, Sohn des Earl of Bute ging. Dessen Urenkel verpflichtete den berühmten Baumeister William Burges mit dem Umbau zu einer repräsentativen Wohnanlage, die im Jahr 1881 fertiggestellt wurde.
Seit 1999 steht in Cardiff das Millennium Stadium, welches an der Stelle des Cardiff Arms Park erbaut wurde; es ist derzeit das zweitgrößte Fußballstadion Großbritanniens und mit 93 Metern das höchste Gebäude in Wales. Das 1999 eröffnete Stadion mit 74.500 Sitzplätzen befindet sich direkt in der Innenstadt am Fluss Taff. In dem Stadium wird auch in hohem Maße Rugby gespielt. Am 7. November 2009 spielte dort die Nationalmannschaft von Wales gegen die berühmten All Blacks aus Neuseeland.
Am 2. März 2006 wurde in direkter Nähe zur Cardiff Bay ein neues Parlamentsgebäude namens Senedd eröffnet. An der Cardiff Bay befinden sich außerdem T? Hywel und das Pierhead Building, zwei weitere Standorte der walisischen Nationalversammlung, sowie das Wales Millennium Centre, der Sitz der Welsh National Opera.
Die älteste Einkaufspassage, die Royal Arcade, stammt aus dem Jahr 1856.
Nur 9 Kilometer nördlich der Stadt befindet sich die normannische Ringburg Caerphilly Castle als größte Burganlage Wales'.
Übernachten / Hotels Cardiff:
In der Greyfriars Road gelegen ist das 4-Sterne-Hotel Park Plaza Cardiff der ideale Ausgangspunkt, um die Hauptstadt von Wales zu erkunden. Nicht weit entfernt finden Sie das Cardiff Castle, das Millennium Stadium, das New Theatre Cardiff und mehrere Museen. Cardiffs Haupteinkaufsstraße mit 2 Einkaufszentren liegt direkt um die Ecke.
Conwy

Conwy-Castle
© David Benbennick, de.wikipedia.org
Conwy
Conwy ist eine Stadt an der Nordküste von Wales (Großbritannien) in der Nähe von Llandudno, am mittleren Zugang in das bei Touristen beliebte Bergland des Snowdonia-Nationalparks.
Von allen Gründungen Eduards entspricht das heutige Conwy am ehesten dem historischen Stadtbild. Die vollständig erhaltene Wehrmauer umschließt ein Areal von 9,5 ha und ist 1,53 km lang, mit 21 Rundtürmen und drei Stadttoren. Die Festung wurde von 8 Türmen geschützt.
In der Stadt findet der Besucher verschiedene historische Gebäude. Dazu gehören zum Beispiel das Aberconwy House aus dem 15. Jahrhundert in der Castle Street, außerdem am Kai das kleinste Haus Großbritanniens mit einer Grundfläche von 3,05 m x 1,8 m, sowie in der High Street das elizabethanische Stadtpalais Plas Mawr von 1580.
Bis ins 19. Jahrhundert gab es keine Brücke über den Fluss, sondern nur eine Fährverbindung. Mit dem Ausbau des Straßennetzes entschloss man sich aber zum Bau einer zur mittelalterlichen Festungsarchitektur passenden schmiedeeisernen Hängebrücke, der Conwy Suspension Bridge. Das von Thomas Telford entworfene Bauwerk wurde 1826 dem Verkehr übergeben und ist heute offen für Fußgänger.
Übernachten / Hotels Conwy:
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Harlech

Harlech Castle
© Oosoom, de.wikipedia.org
Harlech Castle
Im Gegensatz zu vielen anderen Festungsbauwerken wurde Harlech Castle nach der Übernahme durch die Parlamentarier nicht zerstört. Der Verfall der Anlage ist der Vernachlässigung und Regen und Sturm zuzuschreiben. Erhaltungsmaßnahmen wurden erst ergriffen, nachdem die Burg 1914 in staatlichen Besitz übergegangen war.
Die Hauptgebäude der Anlage sind zerstört oder eingestürzt, genauso wie die Wehrgänge und die Böden und Dächer der Türme. Ein erheblicher Teil der Mauern ist jedoch noch erhalten und lässt die Grundzüge der von James of St George ersonnenen Architektur erkennen. Der Grundriss zeigt zwei konzentrisch angeordnete Quadrate mit je vier Ecktürmen, die den inneren und mittleren Burghof bilden. Die Ecktürme waren rund, ähnlich wie die Zwillingstürme rechts und links des Torhauses. Auf der Landseite gab es noch ein relativ kleines Vorwerk. Die Mauern waren mehrere Meter dick, und der Zugang war nach allen Regeln der damaligen Festungsbaukunst mit Folgen von Toren, Portkullis und Falltüren gesichert. Konnten die Angreifer den mittleren Burghof erreichen, befanden sie sich unvermutet in absolut aussichtsloser Lage. Die Burg war praktisch uneinnehmbar, hatte aber den Nachteil, im Falle der Belagerung auf Nachschub von der Seeseite her angewiesen zu sein, was Owain Glyndwr 1404 auszunutzen wusste.
Offa’s Dyke Path
Offa’s Dyke Path
Der Offa’s Dyke Path ist ein 284 km langer Fernwanderweg entlang der englisch-walisischen Grenze. Er folgt dem historischen Verlauf der mittelalterlichen Grenzanlage Offa’s Dyke durch abwechslungsreiche Landschaft. Südlicher Beginn ist an den Sedbury Cliffs am Severn bei Chepstow, der Weg endet im nordwalisischen Prestatyn in der Irischen See.
Pembroke

Pembroke Castle
© Monkeyrustler, de.wikipedia.org
Pembroke Castle
Pembroke Castle ist eine normannische Burg aus dem 12. Jahrhundert, errichtet am Ende eines felsigen Höhenrückens, auf drei Seiten von Wasser umgeben. Sie liegt in der süd-walisischen Grafschaft Pembrokeshire in einer Bucht des River Pembroke am westlichen Ende der Ortschaft Pembroke gegenüber der Stadt Milford Haven.
Der bis zu fünf Meter dicke äußere Mauerring von Pembroke Castle ist als Ruine erhalten, der innere ist jedoch fast völlig verschwunden. Das Torhaus hatte eine trickreiche Schießscharte und drei Fallgatter. Insgesamt gesehen ist die Anlage ein Schaustück mittelalterlichen Burgenbaus.
Heute wird Pembroke Castle gemeinnützig verwaltet. Im Laufe der letzten zehn Jahre sind große Anstrengung unternommen worden, um die Geschichte der Burg lebendig zu erhalten. So gibt es zum Beispiel Ausstellungsräume, in denen sich die wichtigen Ereignisse nachverfolgen lassen.
Pembrokeshire-Coast-Nationalpark
Pembrokeshire-Coast-Nationalpark
Der Pembrokeshire-Coast-Nationalpark ist ein Nationalpark entlang der Küste von Pembrokeshire in Wales. Er ist der einzige Nationalpark in Großbritannien, der hauptsächlich an der Küste liegt. Er ist bekannt für große Brutkolonien vieler Seevogelarten.
Ein bekanntes Naturphänomen ist die in der Meerenge zwischen Küste und der vorgelagerten Insel Ramsey entstehende Gezeitenwelle, die sogenannte Bitches. Sie tritt abhängig vom Gezeitenhub alle 12,5 Stunden auf und kann mit einem Kajak oder einem Surfbrett gesurft werden.
Portmeirion

Pantheon, auch: The Green Dome
© flickr.com/photos/98805480@N00 Adam Lindsay
Portmeirion
Portmeirion ist ein kleines abgelegenes Dorf an der Küste von Snowdonia im Norden Wales in Großbritannien. Das östlich der Stadt Porthmadog an der Bucht von Tremadog gelegene Dorf wurde ab 1925 und bis 1975 von Sir Bertram Clough Williams-Ellis im italienischen Stil eines am Mittelmeer gelegenen Ortes entwickelt.
Portmeirion, das seit der Gründung eine Hotelanlage ist, beherbergt eine wichtige Rhododendron-Sammlung und exotische Pflanzen. Als Hotelanlage ist der Ort eigentlich nur für Gäste zugänglich, kann gegen eine Eintrittsgebühr aber auch von Nicht-Gästen besichtigt werden.
Powis Castle
Powis Castle
Powis Castle liegt oberhalb des Flusses Severn nahe der Stadt Welshpool in der walisischen Grafschaft Powys. Das mittelalterliche Schloss ist seit 1952 im Besitz des National Trust. Es ist eines der am besten erhaltenen in Wales und bekannt für seine barocken Gärten.
Die Burg steht auf einem steilen Felsvorsprung; der älteste Teil ist wahrscheinlich der rechteckige Bergfried am nördlichen Ende. Die ständige Nutzung hat die überwiegend wohnliche Einrichtung der Räume zur Folge. Viele Zimmer, einschließlich des großen Esszimmers und des Wohnzimmers, sind getäfelt; so auch die lange Galerie aus den 1590er Jahren. Die Staatsgemächer wurden vom überzeugten Royalisten Herbert mit Monogrammen der Stuarts geschmückt. Das Blaue Wohnzimmer kam später hinzu, und die große Holztreppe stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Zu den Zimmern, die im 18. Jahrhundert hinzugefügt wurden, gehören Unterkünfte für die Bediensteten und ein Ballsaal. Der Saal dient heute als Clive Museum. Es zeigt eine Ausstellung von Artefakten, die von Robert Clive während seiner Kampagnen in Indien gesammelt worden waren; dazu gehören indische Schwerter, Juwelen und Gemälde sowie eine Rekonstruktion des Interieurs des Zeltes eines Sultans.
Rhosili Bay
Rhossili Bay
Rhossili Bay ist der sowohl der Name des Strandabschnittes als auch der Bucht selbst nahe dem Ort Rhossili auf der Halbinsel Gower in Süd-Wales.
Mit fast fünf Kilometern Länge ist der Strand Rhossili Bay der zweitlängste durchgehende und westlichste Strandabschnitt auf Gower. Eingerahmt wird er von der Halbinsel Worm’s Head im Süden und von der Halbinsel Burry Holms im Norden.
Bei Niedrigwasser sind Rhossili Bay und der nördlichere Strand der Broughton Bay miteinander verbunden, so dass sich zusammen mit Whiteford Sands ein durchgehendes Strandgebiet von fast 11 Kilometern über die gesamte Westküste von Gower ergibt. Wegen der direkten Lage des Strandendes im Süden am Ortsrand von Rhossili ist der Strand gut zugänglich und verfügt auch über touristische Infrastruktur wie sanitäre Anlagen, Restaurants und kleinere Geschäfte.
Snowdonia-Nationalpark
Snowdonia-Nationalpark
Snowdonia ist eine Region im Norden von Wales und als Nationalpark geschützt. Sie ist für ihre spektakulären Bergketten bekannt und ein beliebtes Ziel von Touristen.
Anders als vergleichbare Nationalparks in anderen Ländern, gehört der Snowdoniapark zu knapp 70 Prozent Privateigentümern. Ihres und das öffentliche Land werden von einer zentralen Planungsbehörde koordiniert.
Im Park leben 26 000 Menschen. Diese betreiben im Land, das überwiegend aus Bergen und offenen Flächen besteht, noch Landwirtschaft. Der Park zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an und ist damit der drittbeliebteste Nationalpark in England und Wales.
St. Davids

Kathedrale von St Davids
© Chrisrivers, de.wikipedia.org
St. Davids
St Davids ist die westlichste Stadt in Wales und die kleinste 'City' (1800 Einwohner) des Vereinigten Königreichs, die diesen Titel dem Umstand verdankt, dass sie eine Kathedrale beherbergt.
St Davids – und auch die Kathedrale – liegen im hügeligen Tal des Alun Rivers.
Die Kathedrale von St Davids war im Mittelalter ein bedeutendes Pilgerzentrum. Das heutige Kirchenbauwerk geht zum größten Teil auf das 12. Jahrhundert zurück. Allerdings wurden in den folgenden 350 Jahren etliche Erweiterungen vorgenommen. Außerdem mussten Schäden repariert werden, die aus der Zeit der Reformation und des Englischen Bürgerkrieges in den 1640ern stammten. Zudem wurden im 19. Jahrhundert umfangreiche Restaurierungsarbeiten ausgeführt.
Übernachten / Hotels St. Davids:
Swansea

Swansea observatory
© Sloman, en.wikipedia.org
Swansea
Swansea liegt an der walisischen Kanalküste unmittelbar östlich der Halbinsel Gower und ist nach der Hauptstadt Cardiff die zweitgrößte Stadt in Wales.
Durch seine Küstenlage und die Landschaft ist Swansea zum Touristenziel geworden. An den Küsten bei Langland, Caswell und Limeslide gibt es lange Sandstrände. Die Swansea-Bucht, die den Anfang der Gower-Halbinsel bildet, wird von Wassersportlern besucht. Die Buchten der Halbinsel Gower und Swansea Bay sind durch Küstenpfade weitestgehend für Wanderer erschlossen. Bekannt ist das ehemalige Fischerdorf Mumbles. Vor der Schließung im Jahr 2003 zählte das 1977 erbaute Swansea Leisure Centre zu den zehn meistbesuchten Besucherattraktionen Großbritanniens.
Übernachten / Hotels Swansea:
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Tintern Abbey
Tintern Abbey
Tintern Abbey ist eine Klosterruine im walisischen Wye Valley nahe dem Dorf Tintern. Die Abtei wurde 1131 von den Zisterziensern gegründet. Sie war das erste Zisterzienserkloster in Wales und das zweitälteste in Großbritannien. Das Kloster wurde 1536 aufgelöst. Seitdem verfiel die Abtei, bis sie Ende des 18. Jahrhunderts, im Zeitalter der Romantik, als Ausflugsziel wiederentdeckt wurde.
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