Ungarn - Sehenswürdigkeiten/Attraktionen — Hotels/Übernachten
Aggtelek

Stalagmit in der Baradla-Höhle
© Wojsyl, de.wikipedia.org
Aggtelek-Nationalpark
Aggtelek liegt 50 km nordwestlich von Miskolc in Norden Ungarns nahe der slowakischen Grenze. In der Nähe sind die Agteleker Felsenhöhlen (auch Baradla-Höhlen genannt), eine der schönsten Tropfsteinhöhlen des Landes, zu finden. Dank seiner Umgebung genießt Aggtelek einen hohen Stellenwert im Tourismus. Der Agteleker Karst und die Baradla-Domica-Tropfsteinhöhle zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Badacsony

Badacsony
© Tomas Orth, de.wikipedia.org
Badacsony
Badacsonyist ein ungarischer Tafelberg vulkanischen Ursprungs am westlichen Nordufer des Plattensees mit einem Umfang von 11 Kilometer und einer Höhe von 437 Metern.
Der Ort Badacsonytomaj, der sich zwischen See und Berg hinzieht, ist ein beliebtes Touristenziel mit einer langen Zeile von Wein- und Fischlokalen. Gut erreichbar ist der Ort mit dem Schiff von der gegenüberliegenden Bahnstation Fonyód aus.
Balaton

Sonnenuntergang am Balaton
© Flotti, de.wikipedia.org
Balaton
Der Balaton (deutsch Plattensee) liegt in Westungarn, ist der größte Binnensee und neben dem Neusiedler See im Burgenland auch der bedeutendste Steppensee Mitteleuropas.
Der Balaton ist für den Tourismus sehr gut erschlossen. 1861 wurde am Südufer eine Bahnlinie erbaut, um Budapest mit dem österreichisch-ungarischen Seehafen in Triest zu verbinden. 1909 wurde die nördliche Bahnlinie eröffnet. Jeder Ort am Balaton ist mit dem Zug zu erreichen.
Der See ist das wichtigste touristische Gebiet des Segelsports in Ungarn, mit zahlreich gut ausgerüsteten Häfen und Yachtclubs. 3 bis 4 Windstärken im Jahresmittel machen den Balaton zum Surfrevier.
1990 kam der Fahrradtourismus zurück. Radwege wurden erneuert und neue erweitern das bestehende Netz. Seit 2004 gibt es den 200 km langen Rundweg um den See (Balatoni-Körút), und in allen größeren Orten werden organisierte Radtouren inkl. Fahrrad- und Helmverleih angeboten.
Mit dem Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Badetourismus am Balaton, mit der Nutzung von Mai bis in den Spätherbst, besonders das Südufer ist geeignet. Hier ist das Wasser noch 200 bis 300 Meter vom Ufer entfernt weniger als einen Meter tief. Durch die geringe Tiefe kann sich das Wasser im Uferbereich bei Sonnenschein rasch erwärmen.
Budapest
Bükk
Donauknie
Eger (Ungarn)
Esztergom
Györ
Hollókö

Das Dorf Hollókö
© Krzyzówki, de.wikipedia.org
Hollókö
Hollók?, zu Deutsch Rabenstein, ist ein Dorf im nordungarischen Komitat Nógrád. Es bekam seinen Namen, da laut Legende die Raben in der Nacht alles davontrugen, was die Menschen tagsüber bauten. Das Dorf gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Hollók? besteht aus zwei Teilen, der Altstadt und der Neustadt. Teile der Altstadt dienen heute dem Tourismus (Postmuseum, Volkshaus, Touristenherberge).
Die Altstadt brannte 1905 völlig ab, wurde aber exakt wiederaufgebaut und ist jetzt durch die UNESCO geschützt. Teile der Burg, die im 15. und 16. Jahrhundert eine erhebliche Rolle gegen die türkische Belagerung spielte, sind ebenfalls restauriert.
Hortobágyi-Nationalpark
Kecskemét

Palais Cifra
© Mkesmarki, de.wikipedia.org
Kecskemét
Kecskemét ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der zwischen Donau und Theiß gelegenen Region. Die Stadt, die genau zwischen der Hauptstadt Budapest und der viertgrößten ungarischen Stadt Szeged liegt (sie ist von beiden jeweils 85 km entfernt).
Kecskemét zeigt die für die Große Ungarische Tiefebene typische Bebauungsstruktur mit einer weitläufigen Peripherie von Einzelgehöften, dann dörflichen Wohnsiedlungen, sozialistischen Trabantenstädten und einem relativ kleinen, großstädtisch wirkenden Zentrum.
Aufgrund der langsamen Stadtentwicklung und mehrerer Großbrände im Zentrum stammen die meisten Sehenswürdigkeiten aus der Zeit des Jugendstils. Aus der Reihe von repräsentativen Bürgerpalästen ist das Palais Cifra ('Cifrapalota') hervorzuheben. In letzterem finden unterschiedliche Ausstellungen ein temporäres Zuhause.
30 km südwestlich von Kecskemét befindet sich die Bugac-Puszta, der touristisch ausgebaute Teil des Nationalparks Kiskunság, der die Landschaft so zeigt, wie sie vor der Urbarmachung mit Einzelgehöften im 19. Jahrhundert bestand.
Pannonhalma

Luftbild der Abtei
© Civertan Grafikai Stúdió, de.wikipedia.org
Pannonhalma
Pannonhalma ist eine ungarische Gemeinde mit ca. 4000 Einwohnern. Auf dem örtlichen Martinsberg steht das gleichnamige Benediktinerkloster als Territorialabtei, das seit 1996 zum UNESCO-Welterbe gehört. In der Nähe des Klosters befindet sich eines der angesehensten Internate für Jungen in Ungarn, das Benediktiner-Gymnasium Pannonhalma. Otto von Habsburg, erstgeborener Sohn von Karl I. und seiner Ehefrau, der Kaiserin Zita, wurde hier einige Zeit unterrichtet.
Pécs

Kathedrale St. Peter und Paul (Pécs)
© Váradi Zsolt, de.wikipedia.org
Pécs
Pécs ist mit 157.000 Einwohnern (Stand 2009) die fünftgrößte Stadt Ungarns. Pécs gilt als eine der schönsten Städte Ungarns, seine klimatisch begünstigte Lage am Fuße des Mecsek-Gebirges und die zahlreichen Baudenkmäler verleihen dem Ort eine ausgesprochen mediterrane Atmosphäre.
Sehenswert sind die Kathedrale aus dem 11.Jh., der Bischofspalast, die Moschee des Paschas Jakowali Hassan, das am besten erhaltene islamische Bauwerk in Ungarn, der frühchristlicher Friedhof aus spätrömischer Zeit mit ausgemalten Grabkammern (Weltkulturerbe der UNESCO), sowie die Museen wie das Csontváry-Museum, das Vasarely-Museum, das Zsolnay-Museum, der Modern Hungarian Gallery und das römische Lapidarium.
Schloss Esterházy (Fertöd)
Sopron

Hauptplatz von Sopron mit der Dreifaltigkeitssäule im Vordergrund, dahinter der Feuerturm
© Michael Kargl, de.wikipedia.org
Szeged
Székesfehérvár
Szentendre

Sonnenuntergang, eine der 7 Kirchen von Szentendre
© Mussklprozz, de.wikipedia.org
Szentendre
Aufgrund seiner Nähe zu Budapest, des reizvollen barocken Stadtbildes und der Lage an der Donau gehört Szentendre zu den beliebtesten Touristenzielen Ungarns.
1926 wurde Szentendre zur Wirkungsstätte einer Künstlerkolonie. Deren Mitglieder arbeiten seitdem dort und bieten ihre Werke in den örtlichen Galerien und Ausstellungen dem Publikum an. In den 1990er Jahren öffnete sich die Stadt dem Tourismus. In den letzten Jahren bestimmt dieser Faktor mit einem internationalen Publikum und den üblichen Begleiterscheinungen wie Hotels, Gaststätten, Cafés und kleinen Läden das Stadtbild.
Sehenswert ist der Hauptplatz Fö tér, umgeben von mehreren Barock- und Rokoko-Häusern. Ebenfalls am Hauptplatz befindet sind die Mariä Verkündigungs-Kirche.
Das 1967 errichtete ethnographische Freilichtmuseum Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 1 km nordwestlich von Szentendre, veranschaulicht die bäuerliche Architektur und Wohnkultur Ungarns.
Tihany

Paprikahaus am Markt im Ort
© Stako, de.wikipedia.org
Tihany
Tihany ist ein Ort auf der gleichnamigen Halbinsel am nördlichen Ufer des Balatons in Ungarn. Die Landschaft ist reich an historischen Denkmälern und Naturschätzen. Die bekannteste Sehenswürdigkeit auf der Halbinsel ist die 1055 erbaute barocke Klosterabtei, deren zwei Türme heute symbolisch für Tihany stehen.
Halbinsel Thany: Tihany erstreckt sich weit in den Balaton hinein und teilt ihn in einen kleinen Nord- und einen großen Südteil. Da die Insel reich an Tier- und Pflanzenarten ist, wurde sie bereits 1952 zum ersten Naturschutzgebiet Ungarns erklärt.
Ortschaft Tihany: Die Gründungsurkunde von Tihany gilt als eines der bedeutendsten Dokumente der ungarischen Sprache, obwohl in Latein abgefasst, da viele ungarische Siedlungen und Orte das erste Mal Erwähnung finden. Geprägt ist die Dorflandschaft von den kleinen aus Basalt und Schilf errichteten Häusern.
Veszprém

Die Dreifaltigkeitssäule mit der Franziskaner-Kirche im Hintergrund
© a.stafiniak, de.wikipedia.org
Veszprém
Veszprém ist eine der ältesten ungarischen Städte. Neben Székesfehérvár (Stuhlweißenburg) und Esztergom (Gran) war Veszprém eine der bedeutendsten Städte Ungarns im Mittelalter. Es ist wegen seines attraktiven Stadtbilds und der Nähe des Plattensees ein beliebtes Fremdenverkehrszentrum sowie eine bedeutende Universitätsstadt.
Teile der Stadt wurden bei einem Erdbeben 1810 zerstört und im Zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil der geschichtsträchtigen Stadt erneut zerstört.
Sehenswertes sind u.a. der Sankt-Michael-Dom, die Sankt-Stephans-Kirche sowie der im 18. Jh. erbaute Feuerturm, ein Wahrzeichen de Stadt.
Visegrád

Visegrád Burg
© Civertan Grafikai Stúdió, de.wikipedia.org
Visegrád
Visegrád ist eine Stadt, ca. 40 Kilometer nördlich von Budapest an der Donau gelegen. Bekannt ist sie durch eine auf einem Bergkegel am Donauknie gelegene, um 1247 entstandene Burg, die sogenannte 'Zitadelle' mit dem Salomonturm und den ab 1323 entstandenen Königspalast.
Seine Blütezeit erlebte Visegrád unter der Herrschaft von Matthias Corvinus und seiner Frau Beatrix von Aragón. Ab 1476 wurde die Burg im spätgotischen Stil erneuert und von italienischen Künstlern um einen prunkvollen Renaissancepalast erweitert.
1544 wurde die Burg von türkischen Truppen erobert und 1685 von diesen auf ihrem Rückzug fast völlig zerstört. Unter der habsburgischen Herrschaft siedelten sich im 18. Jahrhundert deutsche Familien an und brachten Visegrád einen wirtschaftlichen Aufschwung.
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Ungarn
Amtssprache:
Ungarisch
Visum:
Frei für 3 Monate, Reisepass (6 Monate)
Impfungen:
Keine Impfvorschriften
Beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
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