Prag - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Sehenswertes
Burgen, Schlösser und Paläste
Prager Burg
bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt und liegt auf dem Prager Berg Hradschin. Sie wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat während dieser Zeit oftmals ihre Gestalt und ihr Antlitz gewandelt. Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren daran beteiligt. Die einzelnen Etappen der Geschichte hinterließen dabei ihre Spuren. Einzig und allein die Bestimmung der Burg blieb beständig. Noch heute ist sie offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom. Zum Komplex der Burg gehören des weiteren: die Heilig-Kreuz-Kapelle, drei verschiedene Burghöfe, die Burggalerie, die Nationalgalerie, der Gedenkobelisk (in Gedenken an die Opfer im 1. Weltkrieg), die Wehranlage mit Mihulka-Turm (Prašná věž) und Matthiastor (Matyášova brána) und das Goldene Gässchen (Zlatá ulička), wo 1917 in Haus Nr. 22 vorübergehend Franz Kafka lebte. Rund um die Burg befinden sich die Gartenanlagen: Königsgarten, Wallgarten und der Paradiesgarten.
Adresse: Hradcanse namesti (1.Bezirk)
Stadtviertel / Wohngegend
Prager Altstadt
die Prager Altstadt (tschechisch: Staré Město) ist die älteste der fünf Prager Städte. Ihr Zentrum bildet der Altstädter Ring (Staroměstské náměstí) mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Altstadt stehen auf dem Altstädter Ring. An der Grenze zwischen Alt- und Neustadt liegt der Platz der Republik (Náměstí Republiky) mit den Pulverturm (Prašná brána) und das im Jugendstil erbaute Repräsentationshaus oder Gemeindehaus (Obecní Dům). St.-Jakob-Kirche, Carolinum, Markthalle der Gallusstadt, St.-Gallus-Kirche, Haus des Altstädter Ortsvorstehers, Josefstadt und die Karlsbrücke.
Adresse: Havelska ulice (1.Bezirk)
Bauwerke
Altstädter Rathaus
an der Südostecke des Altstädter Rings befindet sich das Altstädter Rathaus (Staroměstská radnice) mit der Aposteluhr (Orloj). Diese wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts vom Astronomen Magister Hanusch vollendet. Das Rathaus selber wurde im gotischen Baustil mit Rund- und Spitzbogenfenstern ausgestattet. Bemerkenswert ist besonders der Erker mit 5/8-Schluss, der zu einer um 1360 begonnenen gotischer Erkerkapelle gehört. Sie wurde um 1381 der Jungfrau Maria geweiht. Während das Maßwerk der Bogenzwickel und die mit Krabben bekrönte Wimperge (Ziergiebel) noch weitestgehend original sind, sind die Säulenfiguren unter den Baldachinen eine Zutat des 19. Jahrhunderts.
Adresse: Staromestske namesti 1 (1. Bezirk)
Prager Pulverturm
ist ein 65 Meter hoher gotischer Pulverturm in Prag, dessen Name sich von der Schwarzpulver-Lagerung ableitet, die bis Ende des 17. Jahrhunderts im Turm stattfand.
Adresse: Na prikope (1.Bezirk)
Ständetheater
ist ein Theater in Prag. Es liegt am Ovocný trh (Obstmarkt) in der Prager Altstadt. Es war auch als Gräflich Nostitzsches Nationaltheater (Hraběcí Nosticovo národní divadlo) nach seinem Erbauer bekannt. Das Theater ist durch die Uraufführung zweier Opern von Wolfgang Amadeus Mozart in die Musikgeschichte eingegangen.
Adresse: Ovocny trh 1 (1.Bezirk)
Waldstein-Palais
ist das größte Palais in Prag. Es befindet sich auf der Prager Kleinseite, unterhalb der Burg in der Nähe der Moldau. Der Palast wurde in den Jahren 1623-1630 im Auftrag von Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, besser bekannt als Wallenstein, im Stil des frühen böhmischen Barocks erbaut. Der maßgebliche Architekt war Andrea Spezza. Zum Palast gehören auch Gartenanlagen.
Adresse: Valdstejnske namesti 3 (1.Bezirk)
Clementinum
war ein Jesuiten-Kolleg in Prag. Das umfangreiche Barockgebäude liegt unmittelbar an der Karlsbrücke (bzw. ihrem Altstädter Brückenturm) in der Altstadt und beherbergt heute die Tschechische Nationalbibliothek sowie mehrere wissenschaftliche Institute. Die älteste Mozart-Gedenkstätte der Welt, das so genannte Mozarteum, entstand 1837 im Clementinum und ist ein Teil der Musikbibliothek. Heute ist das Clementinum Sitz der Národní knihovna České republiky, der Nationalbibliothek der Tschechischen Republik. Es beherbergt außerdem das Astronomische Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik.
Adresse: Klementinum 190 (1.Bezirk)
Faust-Haus
in der Renaissance wurde das so genannte Faust-Haus (Faustův dům) Nr. 40/502 mit einem Erker umgebaut und unter anderem mit einem Erker erweitert. Das Gebäude präsentiert sich nach einer weiteren Umgestaltung um 1724 in barocken Formen.
Adresse: U nemocnice (2.Bezirk)
Hotel Europa
wurde im Jahre 1889 erbaut, sein Design war ein Meisterwerk des Architekten Belsky. Zwischen den Jahren 1903-1905 wurde es in Jugendstil umgebaut. Mit seiner einmaligen Architektur rackt das Gebäude am Wenzelplatz mit seiner Schönheit hervor.
Adresse: Vaclavske namesti 25 (1.Bezirk)
Jüdisches Rathaus
st ein Barockgebäude im Prager Stadtteil Josefstadt und Sitz der jüdischen Gemeindeverwaltung in Prag. Das heute bestehende Gebäude stammt von Josef Schwanitzer und wurde 1763-65 errichtet. Das Eckgebäude hat das Aussehen eines zierlichen Spätbarockpalais, dessen Fassade reich gegliedert ist.
Adresse: Maislova ulice (1.Bezirk)
Palais Koruna
die Passage des Palais Koruna (1914) mit Perlkrone und mystischen Statuen stellte eine Art weltliche Basilika mit Läden, Wohnungen und Plätzen zum Verweilen dar. Architekt Antonin Pfeiffer holte sich für Palais und Passage Anregungen in Paris, Brüssel, Budapest und Prag und schuf ein Prunkstück der tschechischen Moderne und einen der landesweit ersten Stahlbetonbauten im geometrisierenden Jugendstil. Das Palais barg Geschäfte, Büroräume, ein Café mit Galerie, unter der Erde sogar ein Lichtspielhaus und eine Schwimmhalle.
Adresse: Vaclavske namesti 1 (1.Bezirk)
Palais Lucerna
im historisch-synthetischen Stil mit maurischen Elementen (1907-21, Vácslav Havel, Stanislav Bechyně) gab sich vornehmlich als Kulturtempel mit Kabarett, Lichtspielhaus mit den ersten Tonfilmvorführungen Prags und einem ebenso bekannten Musiksaal. Einzigartig im Großen Saal ist die Aufhängung der Eisenbetondecke von Stanislav Bechyně.Durch die Vernetzung der Passagen Rokoko, Lucerna und U Nováků entstand das ausgedehnteste Palastlabyrinth Prags.
Adresse: Vaclavske namesti 38 (1.Bezirk)
Peterka-Haus
ist eines der frühesten Jugendstilgebäude von Prag. Erbaut wurde es von dem bekannten Architekten Jan Kotera im Jahre 1899. Das Haus kennzeichnet eine klare Trennung der Geschäftsräume des Erdgeschosses von den darüber liegenden Wohnbereichen.
Adresse: Vaclavske namesti 12 (1.Bezirk)
Tanzendes Haus
ist der Spitzname eines 1996 verwirklichten Bürogebäudes in der tschechischen Hauptstadt Prag. Das Gebäude ist inspiriert von einem rationalen Dialog zwischen einem totalitären, statisch vertikalen Konzept auf der einen Seite und einem dynamischen, im gesellschaftlichen Umbruch begriffenen auf der anderen. Zudem erinnert es an eine Tänzerin im gläsernen Faltenkleid, die sich grazil an den Herrn mit Hut schmiegt. Heute beherbergt das Gebäude allerdings vorwiegend multinationale Firmen. Auf dem Dach befindet sich ein französisches Restaurant mit wunderbarem Blick auf die Prager Altstadt.
Adresse: Reslova (2.Bezirk)
Burgen, Schlösser und Paläste
Schloss Stern
wurde 1555/1558 von den italienischen Baumeistern Juan Maria del Pambio und Giovanni Lucchese sowie Bonifaz Wolmut (Wolmuet) nach einem Planentwurf des Erzherzogs Ferdinand von Österreich errichtet. Von außen wirkt das zweigeschossige Gebäude mit einem Faltdach wenig auffällig, doch ist der Grundriss außergewöhnlich und macht das Schloss Stern zu einem der Höhepunkte des Renaissanceschlossbaus in Europa.
Adresse: Obora Hvezda (6.Bezirk)
Vysehrad
ist einer der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen und liegt südlich der Prager Innenstadt unmittelbar am rechten Ufer der Moldau (Vltava). Als zweite Prager Burg der Přemysliden bereits im 10. Jahrhundert gegründet, wurde er in der Romanik und Gotik mehrfach ausgebaut. Die heutige Gestalt wird jedoch wesentlich durch den Umbau zu einer barocken Festung bestimmt.
Adresse: v Pevnosti 159/5b (2.Bezirk)
Denkmäler
Jan-Hus-Monument
zum Gedenken an den Reformator wurde 1915 das große Hus-Denkmal auf dem Altstädter Ring (an Stelle einer Mariensäule) in Prag an seinem 500. Todestag eingeweiht. Mit der Bildung einer Tschechoslowakischen Republik erklärte diese 1925 den 6. Juli zum Staatsfeiertag, worauf der Heilige Stuhl für drei Jahre seine diplomatischen Beziehungen mit dem „Ketzerstaat“ unterbrach.
Adresse: Staromestske namesti (1.Bezirk)
Kirchen, Klöster, Moscheen, Synagogen, Tempel
Altneu-Synagoge
ist die älteste erhaltene Synagoge in Europa und eine der frühesten gotischen Bauten Prags. Die Synagoge wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts im frühgotischen Stil erbaut und ist heute noch das religiöse Zentrum der Prager Juden. Der Bau hat mehreren Stadtbränden, Judenpogromen und auch der Slum-Sanierung (Assanierung) des 19. Jahrhunderts getrotzt. Ursprünglich hieß sie „Große“ oder „Neue“ Synagoge (im Gegensatz zu einem älteren, nicht erhaltenen Bethaus), bis ihr ein nahegelegener Neubau diesen Namen streitig machte.
Adresse: Cervena 2 (1. Bezirk)
Kirche St. Nikolaus
wurde anstelle der Kleinseitner Pfarrkirche von 1283, die 1625 von den Jesuiten übernommen wurde, errichtet und zählt zu den bedeutendsten Barockbauwerken. 1703-1711 errichtete Christoph Dientzenhofer das neue Kirchenschiff mit der Westfassande, sein Sohn Kilian Ignaz Dientzenhofer baute 1737-1752 den Chor und die Kuppel. Den Glockenturm errichtete 1756 Anselmo Lurago.
St.-Veits-Dom
auf der Prager Burg ist das größte Kirchengebäude Tschechiens. Das Gebäude in seiner heutigen Form als Kathedrale im gotischen Stil wurde ab dem Jahr 1344 auf Anweisung Karls IV. erbaut, als auch Prag zum Erzbistum erhoben wurde, doch reicht die Geschichte des Baus bis in das 10. Jahrhundert zurück. Im Inneren des Doms findet sich eine überaus reiche Ausstattung. Die bedeutendsten noch von Parler stammenden Arbeiten befinden sich in der mit Halbedelsteinen und vergoldetem Stuck ausgekleideten Wenzelskapelle.
Adresse: Hradcany (1.Bezirk)
Bethlehemskapelle
sie ist ein schlichter Hallenbau, im Straßenbild auffällig durch ihren markanten gotischen Doppelgiebel. Der große rechteckige Kirchenraum mit hohen Bogenfenstern und einer hölzernen Balkendecke wird durch zwei Satteldächer abgeschlossen. Die Architektur des Gebäudes ist Programm. Mittelpunkt des großen Saales ist nicht der Altar, sondern die Kanzel. Die Bethlehemskapelle wurde erbaut als Predigtkirche, nicht zur Feier der Messe.
Adresse: Betlemske namesti 4 (1. Bezirk)
Kirche Maria Schnee
kam aufgrund ihrer Lage an der Nahtstelle zwischen Alt- und Neustadt sowie in der Mitte der neuen Stadtanlage von vornherein eine besondere Bedeutung zu, die ihren Ausdruck auch in der Architektur erhalten sollte. Von besonderer kunstgeschichtlicher Bedeutung ist das Tympanonrelief am Nordportal der Kirche aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Das Original befindet sich heute in der Nationalgalerie im St.-Georg-Kloster.
Adresse: Jungmannovo namesti (1.Bezirk)
Klausen-Synagoge
ist eine ehemalige Synagoge im seinerzeitigen Judenviertel Josefstadt in Prag. Sie steht direkt neben dem alten Jüdischen Friedhof an der Adresse U Starého hřbitova 3a. Bei der Klausen-Synagoge handelt es sich um die größte Synagoge Prags. Sie besteht aus einem weitläufigen barocken Saal mit Tonnengewölbe, in das vier Stichkappenpaare einschneiden. Bereits 1946 richtete man hier eine Ausstellung über jüdische religiöse Feste und Gebräuche ein. Renovierungen fanden 1960, 1979-81 und zuletzt 1995-96 statt. 1984 änderte man die Ausstellung und zeigte hebräische Handschriften und alte Drucke, seit 1997 die neue Ausstellung über jüdische Festtage und Traditionen.
Adresse: U stareho hrbitova 4 (1.Bezirk)
Kloster Strahov
ist eine Niederlassung der Prämonstratenser am Strahovské nádvoři im Prager Stadtteil Hradčany. Die dreischiffige romanische Klosterkirche Mariä Himmelfahrt (Kostel Nanebevzeti Panny Marie) aus dem Jahre 1148 erhielt nach dem Brand von 1258 eine frühgotische Einwölbung, ein Querschiff und zwei Seitenkapellen.
Adresse: Strahovske nadvori 1/132 (1.Bezirk)
Maisel-Synagoge
ist eine ehemalige Synagoge in der Maiselgasse (Maiselova) 10 im Prager Judenviertel Josefstadt. Es ist heute ein Museum zur älteren jüdischen Geschichte Böhmens. Der ursprüngliche, prächtige Bau fiel 1689 einem Brand zum Opfer, der große Teile des Viertels zerstörte. Bis 1691 wurde die Synagoge wieder aufgebaut, allerdings um ein Drittel verkleinert und mit einem Tonnengewölbe. Die Seitenschiffe erhielten beim Neubau Emporen. Von 1965 bis 1988 befand sich hier eine Dauerausstellung über jüdische Silbergeräte aus Böhmen und Mähren. Nach der Schließung und erneuten Renovierung 1994-95 ist seit 1996 eine Schau zur älteren jüdischen Geschichte Böhmens hier zu sehen.
Adresse: Maislova ulice 8-10 (1.Bezirk)
Pinkas-Synagoge
ist eine ehemalige Synagoge in der Široká 3 im Prager Stadtteil Josefstadt. Sie ist dem Alten jüdischen Friedhof benachbart. Es handelt sich bei der Pinkas-Synagoge um einen länglichen, einschiffigen Raum mit spätgotischem Netzgewölbe, das mit Renaissancedekor bemalt ist, und Maßwerkfenstern. Bedeutend ist vor allem das Eingangsportal, das in ungewöhnlich reinen Frührenaissanceformen gestaltet ist. Der barocke Toraschrein besitzt Doppelsäulen an den Seiten und stammt wahrscheinlich vom Ende des 17. Jahrhunderts.
Adresse: Siroka ulice 3 (1.Bezirk)
Spanische Synagoge
ist eine ehemalige Synagoge im Stadtteil Josefstadt in Prag. Sie liegt in der Vězenská 1. Die Spanische Synagoge ist das jüngste Gotteshaus auf dem Gebiet der ehemaligen Prager Judenstadt. Sie steht aber an Stelle der ältesten Synagoge Prags, der sogenannten Altschul. Sie gehörte zu einem kleinen, vom eigentlichen Judenviertel abgetrennten Gebiet. 1389 wurde die Altschul bei einem Aufstand gegen die Juden zerstört. 1516 brannte sie wieder nieder und wurde 1603 und 1622 umgebaut. 1745-49, als die Juden aus Prag vertrieben wurden, wurde sie wiederum verwüstet und dann 1750 auf Kosten von Israel Frankl Spira erneuert. Seit 1998 ist hier eine Ausstellung über die neuere jüdische Geschichte in Böhmen zu sehen. Daneben finden auch Konzerte in der Spanischen Synagoge statt, sowie jüdische Feste.
Adresse: Vezenska 1 (1.Bezirk)
Teynkirche
1365 begann man mit dem Bau der dreischiffigen, gotischen Teynkirche (Týnský chrám), auch 'Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn' (Kostel Panny Marie před Týnem) genannt. Erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurden die Türme (Adam und Eva) fertiggestellt, die sich nicht gleichen und von denen einer 80 m hoch ist.
Adresse: Staronamestske namesti 14 (1.Bezirk)
Technisches Bauwerk / -Denkmal
Karlsbrücke
der sog. Krönungsweg führt vom Altstädter Ring durch die enge Karlsgasse (Karlova) zur Karlsbrücke. Deren Altstädter Brückenkopf wird vom Altstädter Brückenturm geprägt. Daneben befinden sich auf dem Kreuzherrenplatz die gleichnamige Kirche der Kreuzherren mit dem Roten Stern sowie die Salvatorkirche, als südwestlichster Teil des Clementinums.
Adresse: Karluv most (1.Bezirk)
Astronomische Uhr
st eine mechanische Uhr, die außer der Uhrzeit auch astronomische Sachverhalte wie Mondphasen, Sonnenstand oder die Stellungen der großen Planeten anzeigt. Diese Art von Uhren wurde etwa ab dem 14. Jahrhundert gebaut. Die astronomische Uhr in Prag ist als Prager Orloj (tschechisch: Uhr) weltweit bekannt und befindet sich an der Südmauer des alten Rathauses. Die ältesten Teile, die mechanische Uhr sowie das astronomische Zifferblatt, stammt aus dem Jahr 1410 und begründen damit die weltweit drittälteste Uhr dieser Art.
Adresse: Staromestske namesti (1. Bezirk)
Kunstmuseum
Nationalgalerie
die Ausstellungen der Nationalgalerie (Národní galerie v Praze) verteilen sich ebenso über das gesamte Stadtgelände, sie finden sich u. a. im Agneskloster (Klášter svaté Anežky České, Kunst des Mittelalters), im Palais Sternberg (Šternberský palác, Kunst vom 14. bis 18. Jahrhundert) unweit der Prager Burg und im Ausstellungspalast (Veletržní palác, Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart) im Stadtteil Holešovice.
Spezial- / Themenmuseum
Jüdisches Museum
Besucherrekorde verzeichnen auch die Ausstellungen des Jüdischen Museums, zu dem die Altneu-Synagoge, der Alte Jüdische Friedhof und die Pinkassynagoge in der Josefstadt gehören. Sie sind zum einen Zeugnisse für die wichtige Rolle der Juden in der Geschichte der Stadt und zum anderen Gedenkstätten für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus.
Adresse: Jachymova ulice (1.Bezirk)
Nationalmuseum
Národní muzeum ist das führende Museum in Tschechien. Dieser Terminus wird auch für das Hauptgebäude am Wenzelsplatz benutzt. Das Gebäude im Stil der Neurenaissance wurde vom Josef Schulz 1885 bis 1890 projektiert und gebaut. Die Innenausstattung stammt größtenteils von Künstlern, die auch das Nationaltheater ausstatteten. Im Hauptgebäude befinden sich historische, archäologische und künstlerische aus der Geschichte Böhmens. Im Gebäude befindet sich ebenfalls die Universitätsbibliothek sowie Vortragssäle.
Adresse: Vaclavske namesti 68 (1.Bezirk)
Kubistisches Museum
das Haus 'Zur schwarzen Mutter Gottes“ wird als ein Prachtstück der kubistischen Architektur schlechthin bezeichnet. Gleichzeitig ist es Sitz des Museums des tschechischen Kubismus.
Adresse: Ovocny trh 1 (1.Bezirk)
Palais Schwarzenberg
ist ein Renaissance-Palais auf dem Hradschin-Platz. Nach der kommunistischen Machtergreifung wurde das Gebäude in ein militärhistorisches Museum umgewandelt. Im Jahr 2002 ging das Haus an die Nationalgalerie Prag. Eine Generalsanierung erfolgte und ab 2008 sollen die Räumlichkeiten als Kunstgalerie dienen.
Adresse: Hradcanske namesti (1.Bezirk)
Puppenmuseum
Puppen von der zweiten Hälfte des 17. Jhd. bis zur Gegenwart.
Adresse: Karlova 12 (1.Bezirk)
Spielzeug-Museum
auf der Prager Burg sind Spielsachen aus den unterschiedlichen Teilen der Welt von der Antike bis zur Gegenwart ausgestellt. Es gehört zu den weltweit größten Museen seiner Art.
Adresse: Hradcany Jirska namesti 6 (1.Bezirk)
Aussichtsturm / Aussichtspunkt / Panorama
Aussichtsturm Petrin
befindet sich auf dem 327 Meter hohen Petřín-Hügel im Westen der tschechischen Hauptstadt Prag. Der 60 Meter hohe Turm wurde am 20. August 1891 als verkleinerter Nachbau des Pariser Eiffelturms eröffnet und ermöglicht einen umfassenden Ausblick auf Prag und die weitere Umgebung.
Adresse: Petrin (1.Bezirk)
Friedhof
Alter Jüdischer Friedhof
ist einer der bekanntesten jüdischen Friedhöfe in Europa. Er liegt im ehemals jüdischen Viertel Josefov der Prager Altstadt und geht bereits auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Trotz seiner Kleinheit (ca. 1 ha) enthält er über 12.000 Grabsteine, vermutlich aber die Gebeine von 100.000 Menschen. Viele Grabsteine sind mit Tieren oder Gegenständen verziert, die den Familiennamen symbolisieren: die Schere (für Schneider), ein Hirsch (auch für Fam. Zvi), Löwen, Blumen, und oft auch Trauben als Symbol für Glück.
Adresse: U Stareho Hrbitova 3a (1. Bezirk)
Grabmal des Rabbi Löw
in der Prager Josefstadt, dem einstigen jüdischen Viertel, liegt auch die Geburtsstätte des legendären Golem, des Unfertigen - einer Schöpfung des Rabbi Jehuda Löw, dem nachgesagt wurde, ein großer Meister der magischen Künste zu sein. Dieser Golem soll der Legende zufolge vor etwa 400 Jahren aus Lehm einem menschlichen Wesen nachgebildet worden sein. Durch die Zauberkraft der magischen Silbe ‚Schem’ soll ihn der Rabbi zum Leben erweckt und sich seiner als Diener benutzt haben.
Adresse: U stareho hrbitova 4 (1.Bezirk)
Nationalfriedhof 'Slavin'
Adresse: Vysehrad
Kai / Pier / Promenade / Strand
Moldaukai
Adresse: Masarykovo nabrezi (1.Bezirk)
Parks & mehr
Palastgärten unter der Prager Burg
Adresse: Valdstejnske namesti 3 (1.Bezirk)
Stadtviertel / Wohngegend
Prager Kleinseite
die Prager Kleinseite (Malá Strana) mit dem Kleinseitner Ring (Malostranské nám.) bildete von 1257 bis 1784 eine rechtlich eigenständige Stadt unterhalb der Prager Burg mit einem von der Prager Altstadt deutlich abweichenden Charakter. Nach zwei verheerenden Bränden wurde sie die Stadt der Reichen und des Adels, wovon prunkvolle Paläste und Kirchen bis heute zeugen. Kirche St. Nikolaus, Prager Bischofshof, Sächsisches Haus, Kirche St. Thomas, Johanniterordenskirche St. Maria unter der Kette, Kirche St. Johannes d. T. an der Bleiche, Hungermauer (Hladová zeď), Kirche St. Laurentius auf dem Petřin, Kirche Maria vom Siege und Palais Lobkowitz.
Straßen / Plätze
Altstädter Ring
ist der zentrale Marktplatz der Prager Altstadt. Er nimmt mehr als 9000 m² ein. Das historische Rathaus, die Teynkirche, die Hussitenkirche St. Niklas in der Altstadt, das Palais Kinský, das Haus 'Zur Steinernen Glocke' und andere sehenswerte Gebäude umgeben den Platz. Inmitten des Altstädter Rings steht das Denkmal für Jan Hus. In den Kellern der Häuser, welche diesen Platz umgeben, sind romanische und gotische Grundmauern zu finden. Darauf stehen Renaissance- Barock- und Rokokohäus
Adresse: Staromestske namesti (1. Bezirk)
Karlsplatz
in der Prager Neustadt bildete im Mittelalter und in der Neuzeit deren administratives und wirtschaftliches Zentrum und den wohl größten Platz Europas. Seine zentrale Funktion hat er erst in jüngerer Zeit an den Wenzelsplatz verloren. 1848 wurde er in Karlsplatz umbenannt und zwischen 1843 und 1863 wurde er als Park gestaltet.
Adresse: Karlovo namesti 23 (2. Bezirk)
Nerudagasse
schönste Gasse der Kleinseite mit typischen Prager Hauszeichen.
Adresse: Nerudova (1.Bezirk)
Wenzelsplatz
in der Mitte von Prag wurde 1848 nach dem Heiligen Wenzel von Böhmen benannt, nachdem er im Mittelalter und der Neuzeit als Rossmarkt (Koňský trh) den Mittelpunkt der Prager Neustadt bildete. Die Breite von gut 50m entspricht zwar nur einer Prachtstraße, aber mit über 700 m Länge gehört der Boulevard zu den größten 'Plätzen' in Europa. Im 19. Jahrhundert erfuhr der Markt durch den Abriss der beiden Stadtmauern und der Verfüllung der Gräben an seinem oberen und unteren Ende eine wesentliche Veränderung und wurde durch das Pflanzen von Linden zu dem heutigen Boulevard umgestaltet. Von 1885-1890 wurde das Neorenaissancegebäude für das bereits 1818 gegründete Nationalmuseum errichtet. Das Wenzelsdenkmal (Pomník svatého Václava) schuf 1912 der bekannte tschechische Künstler Josef V. Myslbek. Es zeigt den Heiligen Wenzel als Landespatron in Rüstung und mit Harnisch und Lanze sowie die vier Schutzheiligen Ludmilla und Prokop (vorn) und Anežka (Agnes) und Vojtěch (Adalbert) (hinten).
Adresse: Vaclavske namesti (1.Bezirk)
Zeltnergasse
eine der schönsten Altstadtgassen: Beginn des Königs- oder Krönungsweges vom Pulverturm zur Prager Burg.
Adresse: Celetna ulice (1.Bezirk)
Malteserplatz
nur wenige Meter vom wahnsinnigen Touristenrummel auf der Karlsbrücke herrscht auf dem kleinen Malteserplatz eine angenehme Ruhe und Stille. Hier residieren die Botschafter von Japan und der Niederlande.
Adresse: Maltezske namesti (1.Bezirk)
Fachgeschäfte
Bohemia Crystal
Adresse: Celetna 5 und Parizka 12 (1.Bezirk)
Cristallino
Adresse: Celetna 12 (1.Bezirk)
Depandance Moser
Adresse: Na prikope 12 (1. Bezirk)
Karlovarsky Porcelan
Adresse: Parzika 2 (1.Bezirk)
Vinohradsky Pavilon
Adresse: Vinohradska 50 (2.Bezirk)
Indoor Entertainment
AghaRTA Jazz Centrum
Adresse: Krakovska 5 (2. Bezirk)
Császár Bad (I. Árpád fejedelem útja 8)
Adresse: Császár Bad (I. Árpád fejedelem útja 8)
Ekoexpress
Adresse: Staromestske namesti (1.Bezirk)
Gellért Bad (XI. Szent Gellért tér 1)
Adresse: Gellért Bad (XI. Szent Gellért tér 1)
Go-Cart Bahn (XV. Szentmihályi utca 131)
Adresse: Go-Cart Bahn (XV. Szentmihályi utca 131)
Image
Adresse: Parizka 4 (1. Bezirk)
Kindereisenbahn (II. Széchenyi-hegy - Hüvösvölgy)
Adresse: Kindereisenbahn (II. Széchenyi-hegy - Hüvösvölgy)
Kiraly Bad (II. Fõ utca 82-84)
Adresse: Kiraly Bad (II. Fõ utca 82-84)
Klub Lavka
Adresse: Novotneho lavka 1 (1.Bezirk)
Labyrinth im Burgviertel (I. Úri utca 9)
Adresse: Labyrinth im Burgviertel (I. Úri utca 9)
Laterna Magica
Adresse: Narodni trida 2 (1.Bezirk)
Lukács-Heilbad (II. Frankel Leó út 25-29)
Adresse: Lukács-Heilbad (II. Frankel Leó út 25-29)
Lunapark (XIV. Állatkerti krörút 14-16)
Adresse: Lunapark (XIV. Állatkerti krörút 14-16)
Nationaltheater
Adresse: Nadrodni trida 2 (1.Bezirk)
Palatinus Strandbad (XIII. Margitsziget)
Adresse: Palatinus Strandbad (XIII. Margitsziget)
Puppentheater Spejbl & Hurvinek
Adresse: Dejvicka 38 (6.Bezirk)
Rudas Bad (I. Döbrentei tér 9)
Adresse: Rudas Bad (I. Döbrentei tér 9)
Rudolfinum
Adresse: Alsovo nabrezi 12 (1.Bezirk)
Sikló (Clarc Ádám ter, Szent György ter)
Adresse: Sikló (Clarc Ádám ter, Szent György ter)
Széchenyi-Strand (XIV. Állatkerti körút 11)
Adresse: Széchenyi-Strand (XIV. Állatkerti körút 11)
Musik / Theater / Show / Nightlife
Rock Café
Adresse: Narodni 20 (1.Bezirk)
Prag Tschechien
Die Stadt an der Moldau, tausend Jahre alt, vereinigt tschechische, deutsche und jüdische Kultur und besteht aus einer Synthese von Altstadt, Josefstadt, Burgstadt, Kleinseite und Neustadt. Der Altstädter Ring fasziniert durch seine Laubengänge, die gotische Teynkirche, das Altstädter Rathaus mit der astronomischen Uhr und die vielen Baraockpalais. Über die von Peter Parler begonnene gotische Karlsbrücke gelangt man zur Kleinseite mit ihren nahezu 200 Adelspalästen. Über dem städtischen Häusergewirr erhebt sich der Hradschin mit dem gotischen Veitsdom, der Burg mit 707 Gemächern und der romanischen Georgskirche.
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