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Reise Urlaub Service - Vilnius

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Vilnius Litauen

Vilnius ist die Hauptstadt Litauens und ist die größte Stadt des Landes. Sie liegt an der Mündung der Vilnia in die Neris, nur etwa 40 km von der weißrussischen Grenze entfernt. Im Gegensatz zu den Hauptstädten der baltischen Nachbarländer Lettland und Estland, Riga und Tallinn, gelang es dem Deutschen Orden im Mittelalter nicht, Vilnius einzunehmen. Die Stadt geht im Gegensatz zu den beiden anderen baltischen Metropolen auch nicht auf eine mittelalterliche deutsche Siedlung zurück, sondern war als Hauptstadt Litauens das administrative Zentrum eines ausgedehnten Großreiches, das auf dem Höhepunkt seiner Macht zeitweise von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichte. Ab dem 16. Jahrhundert schufen italienische Baumeister zahlreiche Bauwerke im Stil des Barock, und noch heute verfügt Vilnius über eine der ausgedehntesten Altstädte in Osteuropa, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

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Vilnius - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Sehenswertes


Bauwerke

  Universität von Vilnius

gegründet 1579, ist die älteste Universität im Baltikum und Osteuropa. Während einer Führung kann man die schönsten der 13 Innenhöfe, die Gänge mit den kunstvollen Fresken, die Universitätsbibliothek, den Lesesaal und die älteste Sternwarte der Welt besichtigen.

Adresse: Universiteto g. 3




  klassizistisches Rathaus

das heute das Kunstmuseum mit einer Sammlung der Moderne beherbergt.

Adresse: Didzioji g. 31




  Präsidentenpalast der Republik Litauen

der nahe der Universität Vilnius gelegene, von Kastanien umstandene Daukantasplatz fällt durch seine besondere Schönheit auf. Der beeindruckende spätklassizistische Bauwerk war seit dem 14. Jh. die Residenz der Vilniuser Bischöfe. Sein gegenwärtiges Aussehen erhielt es am Ende des 19. Jhs., seit 1997 ist es der Sitz des Präsidenten.

Adresse: S. Daukanto a. 3




  Fernsehtum

im Erdgeschoß des höchsten litauischen Gebäudes befindet sich eine Fotoausstellung, gewidmet den Opfern des Kampfes für die Freiheit im Jahr 1991. Vom in 165 m Höhe gelegenen Cafe hat man einen phantastischen Panoramablick auf die Stadt.

Adresse: Sausio 13-osios g. 10




  Wohnhaus von M.K. Ciurlionis

hier lebte einige Zeit der berühmte litauische Komponist und Maler Mikalojus Konstantinas Ciurlionis.

Adresse: Saviciaus g. 11




  Bürgerhäuser

(15.-19. Jh.) in der Altstadt.







Burgen, Schlösser und Paläste

  Gediminas-Turm

ist das Wahrzeichen von Vilnius. Der Gediminas-Turm ist der einzige erhalten gebliebene Eckturm der Oberen Burg, in dem heute ein geschichtliches Museum untergebracht ist. Von der Aussichtsplattform vom Turm eröffnet sich ein fabelhafter Rundblick auf das Panorama von Vilnius.

Adresse: Arsenalo g. 5




  ehemaliger Bischofspalast

(18. Jh.), der heute als Palast der Kulturschaffenden dient.







Kirchen, Klöster, Moscheen, Synagogen, Tempel

  Peter-und-Paul-Kirche

am Rande der Altstadt, umgeben von Bäumen und einer Wand bogenförmigen Nischen, stehen die berühmteste Barockkirche der Stadt und das Laterankloster. Die weißen Stuckskulpturen, Reliefs und Panneaus bedecken die ganzen Kirchenwände, die Gewölbe, die Kuppel und die Kapellen. Allein an menschlichen Figuren und Gesichtern gibt es mehr als 2000. Die Kirche ist ebenso reichlich geschmückt mit Fresken und Gemälden.

Adresse: Antakalnio g. 1




  St.-Anna-Kirche

gotische Kirche mit eindrucksvoller Backsteinfassade, für die 30 verschiedene Ziegelarten verwendet wurden. Die Annenkirche ist wahrscheinlich das berühmteste Bauwerk der Stadt. Es ist ein seltenes Meisterwerk der Spätgotik und eines der gelungensten Bauwerke dieses Stils auf der ganzen Welt.

Adresse: Maironio g. 8




  St.-Stanislaw-Kathedrale

die nach mehreren Umbauten 1783 ihre heutige Gestalt erhielt und deren Prunkstück die St.-Kasimir-Kapelle ist.






  Vilniuser othodoxe Kirche des Hl. Geistes und Kloster

beide Gebäude gehören zum Frühbarock. Die Kirche des Hl. Geistes ist das einzige frühbarocke, orthodoxe Gotteshaus in Litauen, erbaut nach einem barockem Kirchengrundriss. Das gegenwärtig existierende Kloster gibt es seit 1584.

Adresse: Didzioji g. 2




  Kirche des Heiligen Kasimir

egal von wo man auf die Silhouette der Altstadtgebäude schaut, erregt die Krone der Jagiellonendynastie auf der Kasimirkirche Ihre Aufmerksamkeit, weil sie einer der markantesten Akzente der Altstadt ist. Die erste Barockkirche Litauens wurde zwischen 1604 und 1618 erbaut und war dem Schutzpatron Litauens, dem hl. Kasimir, gewidmet. Zwischen 1961 und 1991 war sie ein Atheismusmuseum.

Adresse: Didzioji g. 34




  Kirche St. Franziskus und Bernard

oder Bernhardinerkirche ist einer der größten gotischen Sakralbauten der Stadt. Dier Bernhardiner erbauten zunächst in der zweiten Hälfte des 15. Jh. eine hölzerne Kirche, die kurz darauf durch einen Steinbau ersetzt wurde. Es folgten zahlreiche weitere Umbauten und in der Sowjetzeit wurde die Kirche geschlossen und der Kunstschule übergeben. Erst 1994 kehrten die Franzikaner in die Kirche zurück, gegenwärtig wird sie sorgfältig restauriert.

Adresse: Maironio g. 10




  Nikolaikirche

die Kirche hat als ein der ältesten ihrer Art fast unveränderte gotische Züge behalten. Die Nikolaikirche wurde 1387 erstmals erwähnt.

Adresse: Sv. Mikalojaus g. 4




  St.-Johanneskirche

us dem Spätbarock mit einem sehenswerten Hauptaltar.






  Theresienkirche

im Stil des frühen Barocks.






  Heiliggeistkirche

russisch-orthodoxe Kirche (17. Jh.) mit aufwändiger Innenausstattung und wertvollen Ikonen.






  Bernhardinerinnenkloster

mit St.-Michael-Kirche im Stil der Renaissance.






  Bonifraterkirche

(17. Jh.), in der viele Konzerte gegeben werden.






  barockisiertes Dominikanerkloster

mit Kirche.







Kunstmuseum

  Gemälgegalerie Vilnius

das ehemalige Eigentum der Familie Chodkevicius bildet jetzt das Hauptgebäude des litauischen Kunstmuseums. Zur Museumsausstellung gehören Werke der litauischen Malerei, Grafik und Bildhauerei des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Adresse: Didzioji g. 4




  Zentrum für zeitgenössische Kunst (SMC)

ist das größte Kunstzentrum in den baltischen Staaten. Hier werden die Arbeiten der bekannten einheimischen und internationalen Künstler ausgestellt.

Adresse: Vokieciu g. 2




  Museum für angewandte Kunst

im Neuen Arsenal, dem ehemaligen Zeughaus.







Spezial- / Themenmuseum

  Genozidmuseum

zur Besonderheit des Museums gehört, dass es das einzige seiner Art im Baltikum ist, das in demselben Gebäude untergebracht ist, in dem seit der zweiten Hälfte der 40er Jahre bis 1991 der sowjetische Geheimdienst über die Festnahme und die Deportation der litauischen Bevölkerung entschied. Der zentrale Ausstellungsteil ist ein internes Gefängnis im Halbkeller, das im Herbst 1940, kurz nach der Besetzung Litauens durch die Sowjetunion, eingerichtet worden ist. Das Gefängnis und die weiteren Räume kann man in dem Zustand besichtigen, in dem der ausziehende Geheimdienst es im August 1991 hinterlassen hat.

Adresse: Auku g. 2a




  Das Alte Arsenal des Litauischen Nationalmuseums

das Museum befindet sich im alten Arsenal aus dem 16. Jh., einem Bauwerk im Stil von Gotik und Renaissance. Zum barocken Teil der Ausstellung gehören unter anderem belgische Gobelins, Porzellan, Kacheln, Spiegel, Fächer und Möbel. Außerdem werden hier Erzeugnisse des litauischen Handwerks des 20. Jh. ausgestellt: Textilien, Keramik, Glas, Bernsteinschmuck und Emaile.

Adresse: Arsenalo g. 3




  Staatliches Gaon-Museum des Jüdischen Vilnius

die Ausstellung in der Pamankalnio Straße zeigt den Genozid des jüdischen Volkes und die Geschichte der litauischen Juden bis zum Zweiten Weltkrieg.

Adresse: Pylimo g. 4




  Wissenschaftsmuseum der Universität Vilnius

in den Sowjetzeiten war die Johanneskirche als Museum des wissenschaftlichen Fortschrittes eingerichtet. 1991 wurde die Museumsausstellung mit einer Sammlung alter Bücher wiedereröffnet, die einige lateinische Gebetsbücher, Bibeln und philosophische Bände aus dem 14. Jh. enthält.

Adresse: Sv. Jono g. 12




  Bernsteinmuseum und -galerie

werden wunderschöne Schmuckstücke ausgestellt, die zu erwerben sind. Es ist aber keine traditionelle Galerie, es ist auch ein Museum, das nicht nur die Geschichte des Bernsteins, sondern auch die Geschichte der Stadt erzählt.

Adresse: Sv. Mykolo g. 8





Stadtviertel / Wohngegend

  Altstadt

1997 erkläte die UNESCO den historischen Stadtkern zum Weltkulturerbe.






  Užupis

ein begehrtes Wohnquartier für die städtischen Künstler und ihre Bohème. Im Stadtteil gibt es zahlreiche Kunstgalerien, Workshops und beliebte Cafés. Mitunter wird Užupis schon mit dem Künstlerviertel Montmartre in Paris verglichen. Die Künstler versuchen, den Gemeinschaftssinn durch Kunst und Feste zu festigen. Der Aufbau der Gemeinschaft begann mit der Errichtung eines Denkmals für Frank Zappa in Vilnius, aber außerhalb von Užupis. Einige Bewohner riefen als Kunstaktion eine unabhängige Republik aus, die über eine eigene Verfassung und Flagge und einen eigenen Präsidenten verfügt. Die 12 Mann starke Armee wurde mittlerweile allerdings wieder aufgelöst. Artikel 16 der Verfassung lautet beispielsweise: „Jeder hat das recht, glücklich zu sein“. Artikel 17: „Jeder hat das Recht, unglücklich zu sein“. Die Unabhängigkeit wird alljährlich am 1. April besonders gefeiert. An diesem Tag hält Užupis Wahlen und Umzüge ab, es gibt eine eigene Währung und Grenzkontrollen.

Adresse: ein Stadtteil am Rand der Altstadt





Straßen und Plätze

  Kathedralenplatz

auf dem einst die Untere Burg, ein Bischofspalast, mehrere Kirchen und heidnische Kultstätten standen.







Purnuškės

  Europapark

hier soll der geografische Mittelpunkt Europas (lit. Europos centras) liegen. Diese Berechnung französischer Wissenschafter um 1989 ist allerdings wegen fraglicher Gewichtung von Inseln umstritten. Andere Geowissenschafter setzen den Mittelpunkt in der Ukraine nahe der Grenze zur Slowakei an, wobei es keine zwingende Methodik für Bestimmung eines solchen Punktes gibt.

Adresse: nördlich von Vilnius




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©Bildmaterial: STA Travel/ Tourism New Zealand