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Reise Urlaub Service - Tallinn

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Flug - Hotel - Mietwagen

Die Hotelbuchung im Internet funktioniert am einfachsten über eine der Hoteldatenbanken oder -reservierungssysteme. Einen Gesamtüberblick gibt es nicht! Ebenso gibt es keine Datenbank mit den günstigsten, preiswertes oder billigsten Hotels. Man muss sich mühsam durch das Dickicht kämpfen. Aber ich habe meine virtuelle Machete gezückt, um den Betten-Dschungel zu lichten. Hier folgt meine repräsentative Übersicht über Hoteldatenbanken. Und wenn ich schon mal dabei bin den Dschungel zu lichten, kommen die Bereiche Flug und Mietwagen gleich dazu.

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Reiseführer Tallinn

Ein umfassender Reiseführer wendet sich in erster Linie an aktiv Reisende, die auf eigene Faust kennen lernen wollen, egal ob als Wanderer, Kajakfahrer, Off-Roader, Mountainbiker, Motorrad- oder Autofahrer, Tramper oder Bus-/Bahnreisender. Er bietet aber auch unternehmungslustigen Pauschalurlaubern mehr als die übliche Aufzählung von Sehenswürdigkeiten. Ein gedruckter Reiseführer soll auch Wissen über das Land, seine Menschen und seine vielfältigen Probleme vermitteln und damit optimal auf das, was den Reisenden unterwegs erwartet, vorbereiten.

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Michael Müller Verlag


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Tallinn - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Sehenswertes

Bauwerke

  Kanonenturm 'Dicke Margarete' (Pikk tee 70), die Stadtmauer hatte im Mittelalter 6 Tore (Pforten), alle hatten ein bis zwei Vortore, Hängebrücken über den Wallgraben und Fallgitter. Die Große Strandpforte mit der „Dicken Margarethe“. Erhalten ist das Vortor mit dem Kanonenturm Dicke Margarete, dessen Durchmesser 25 m beträgt. Heute beherbergt er das estnische Seefahrtsmuseum, das einen Überblick über die Geschichte der Seefahrt und Fischerei gibt. 
  Das Haus der Schwarzenhäupterbruderschaft (Mustpeade Maja)  (Pikk 26), das Haus der Brüderschaft der Schwarzhäupter ist fast das einzige noch erhaltene Renaissance-Gebäude in Tallinn.
Die Brüderschaft der Schwarzhäupter entstand 1399. Sie vereinigte junge, unverheiratete Kaufleute, bevor diese in die Große Gilde aufgenommen werden konnten, ebenso ausländische Kaufleute, die sich über längere Zeiträume, aber nicht ständig in Tallinn aufhielten. Der zweischiffige und gewölbte Gildensaal stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die nächste Renovierung fand 1908 statt, aber dieses Mal betraf sie nur das Innere, welches mit einer neoklassizistischen Erscheinung versehen wurde. 
  Mägdeturm (Lühike jalg 9A), früher bei Teil der Stadtmauer, in dem man heute in rustikaler, angenehmer Atmosphäre einen Kaffee oder Glühwein genießen kann. 
  Der Jungfernturm (Lühike jalg 9A), wurde im Mittelalter als Gefängnis für Prostituierte benutzt. Der „Jungfernturm“ wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, zusammen mit der Stadtmauer gebaut. Im Laufe der Geschichte hat er mehrere Angriffe erlitten und ist mehrere Male wiederaufgebaut worden.  
  Rathaus  (Raekoja plats 1), das historische Rathaus ist das einzige vollständig erhaltene gotische Rathaus in Nordeuropa und wurde 1322 erstmals urkundlich erwähnt. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt es allerdings erst durch einen Umbau in den Jahren 1402 bis 1404. In den Sommermonaten können Besucher über eine lange Wendeltreppe den achteckigen gotischen Turm ersteigen und von oben einen faszinierenden Rundblick über die Altstadt und das Stadtzentrum genießen. 
  Rathaus-Apotheke (Raekoja plats 11), wurde 1422 erstmals urkundlich erwähnt, und ist damit eine der beiden ältesten noch tätigen Apotheken Europas. Nach Umbauten im 16. Jh. mietete die aus Ungarn stammende Familie Johann Burchart die Apotheke und führte sie über 300 Jahre. 
  Schwarzhäupterhaus (Pikk tee 26), diese Bruderschaft gab es nur in Alt-Livland (Estland und Lettland), sie war einzigartig in Europa. Sie vereinte unverheiratete deutschstämmige Kaufleute. Die Fassade des Hauses ist im Stile der niederländischen Renaissance des 16. Jh. gehalten. Auf Höhe des Erdgeschosses befinden sich die Wappen der Hansekontore Brügge, Novgorod, London und Bergen.  
  Toompea Schloss (Lossi plats 1), ist eines der ältesten und stattlichsten architektonischen Gebäudekomplexe Estlands. Erbaut vom 13 bis 14. Jahrhundert befindet sich das Schloss an einem Steilhang aus Kalkstein, 50 m oberhalb des Meeresspiegels. Es ist eines der großzügigsten Symbole der herrschenden Macht, welches durch die Jahrhunderte von verschiedenen Völkern erobert wurde. Heute hat das estnische Parlament seinen Sitz dort. Der Lange Hermann wurde am Ende des 14. Jahrhunderts in der südwestlichen Ecke der Festung auf dem Domberg gebaut. Der Name des Turms stammt aus dem Deutschen und bezieht sich auf die mittelalterlichen Sagen um den Helden Hermann. 
  Stadtmauer (Ecke Suur-Kloostri und Väike-Kloostri Straßen), die Stadtmauer war 3 m dick, 16 m hoch und 4 km lang; mit ihren 46 Abwehrtürmen umschloss sie die Stadt vollkommen. Der Teil der Stadtmauer, der bis heute überlebt hat, ist 2 km lang und umfasst 26 der ursprünglichen Türme. Drei Türme (Nuuna, Sauna und Kuldjala) sowie ein Teil der Stadtmauer stehen zur Besichtigung offen. 

Burgen, Schlösser und Paläste

  Kunstmuseum Kadriorg: Sammlung ausländischer Kunst im Schloss Katharinental  (Weizenbergi 37), was wäre ein Besuch von Tallinn ohne die Besichtigung des großartigen nordischen Barockpalasts, den Peter der Große für sein Gemahlin, Katharina I., zu Beginn des 18. Jh. bauen ließ. Ein ebenso wichtiger Grund für den Besuch des Schlosses ist jedoch die dort befindliche ausgiebigste Sammlung des Landes von Werken ausländischer Künstler. 

Kirchen, Klöster, Moscheen, Synagogen, Tempel

  Alexander-Newski-Kathedrale (Lossi plats 10), st eine große reichlich dekorierte christlich orthodoxe Kirche. Sie wurde zwischen 1894 und 1900 erbaut, als Estland Teil des Russischen Zarenreiches war.  
  Heiliggeistkirche (Pühavaimu 2), die Kirche im 14. Jh. erbaut, ist einer der ältesten und beeindruckendsten Bauten in Tallinn. Zum eindrucksvollen Interieur mit enormen Holzschnitzereien gehört der Altar des berühmten Bernd Notke mit der einzigartigen schrankförmigen Kanzel aus dem Jahre 1597. 
  Domkirche (Toom Kooli 6), liegt am Kirchplatz, an dem sich acht historische Straßen kreuzen, sie ist der Heiligen Jungfrau Maria gewidmet. Mit dem Bau wurde im 13. Jh. begonnen, sie ist somit eine der ältesten Kirchen der Stadt. Die heutige Gesamterscheinung der Kirche ist das Ergebnis eines Umbaus in der Mitte des 15. Jh. 
  Schwedische St. Michaeliskirche (Rüütli 9), befindet sich in einem Haus, das ursprünglich 1526-31 als Armenhaus gebaut wurde. Nach dem Großen Nordischen Krieg wurde der Bau der schwedischen Gemeinde Tallinns zur Verfügung gestellt, die ihn 1773 als Kirche zu benutzen begann. Das Gebäude wurde beim Bombenabgriff vom 09.03.44 beschädigt. Zu Sowjetzeiten wurde die Kirche als Turnhalle benutzt. Ab 1992 wurde die Kirche restauriert und 2002 neu eingesegnet. 
  St. Olaikirche (Lai 50), die ersten Erwähnungen zur St. Olaikirche stammen von 1267. 1330 wurde der erste Bau beendet. Um 1500 erreichte der Turm eine Höhe von 159 m und wurde damit zum höchsten Gebäude der Welt zu jener Zeit. Wegen mehrerer Brände wurde die Kirche mehrmals rekonstruiert und der Turm ist nun 123,7 m hoch. 
  Kirche des St. Simeon und der Prophetin Hanna (Ahtri 5), St. Simeon ist die zweite orthodoxe Kirche, die sich nach dem Nordischen Krieg in den Vororten entwickelt hat. Sie ist in der Nähe des Hafens gelegen und wurde 1752-55 auf die Initiative russischer Seeleute hin gebaut. Das historische Holzgebäude wurde während der Sowjetzeit schwer beschädigt, als es in eine Turnhalle umgewandelt wurde. 
  Orthodoxe St. Nikolaikirche (Vene 24), im Zuge des Wiederaufbaus der Stadtmauer im Jahre 1442 wurde in der Vene-Straße eine neue russische Kirche errichtet. Das hübsche neoklassizistische Gebäude, in dem sie sich heute befindet, entstand in den Jahren 1820-1827.  
  Claustrum des Dominikanerklosters (Müürivahe 33), die faszinierenden inneren Kammern des Klosters umfassen drei Flügel, zusammen das sogenannte Claustrum, von dem der Ostflügel noch erhalten ist. Schlafsaal und Speisesaal der Mönche, Bibliothek und Wohnstätte des Abts geben einen interessanten Einblick in das mittelalterliche Leben der Mönche. 
  Tallinner Synagoge (Karu 16), das Gebäude der 1885 gegründeten Tallinner Synagoge wurde während des Bombenangriffs vom März 1944 vollkommen zerstört. Die neue, im Mai 2007 fertiggestellte Synagoge, ist bemerkenswert durch die Vielfalt seiner Glasflächen, doch abgesehen davon sind alle an eine Synagoge gestellten Bedingungen erfüllt. 
  St. Peter und Paulskirche (Vene 18), der Dominikanerorden gründete sein Kloster an diesem Ort Mitte des 13. Jh., es war tätig bis zur Reformation. Die historistische St. Peter und Paulskirche wurde 1844 an der Stelle vom Esszimmer des früheren Klosters erbaut. Das Altargemälde, Mariä Himmelfahrt, nach Guido Reni gemalt, ist ein Geschenk des bayrischen Königs Ludwig I. 
  Karlskirche (Toompuiestee 4), erstmals wurde die Kapelle im 14. Jh. erwähnt. 1670 wurde die Holzkirche gebaut. Die jetzige neo-historistische Steinkirche wurde 1860-70 erbaut. 

Kunstmuseum

  KUMU Art Museum  (Weizenbergi 34 / Valge 1), ein radikal moderner Bau des finnischen Architekten Pekka Vapaavuori, zeigt eine permanente Ausstellung estnischer Kunst ab 1800 sowie zeitgenössische Werke.  
  Estnisches Museum für angewandte Kunst und Design  (Lai 17), befindet sich in einem alten Kornspeicher, der selbst schon ein bemerkenswerter Bau ist. Hier wird die beste angewandte Kunst des Landes vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute gezeigt. 
  Mikkel Museum  (Weizenbergi 28), die Sammlung ausländischer Kunstwerke wurde 1994 von dem privaten Kunstsammler Johannes Mikkel gestiftet. Die Ausstellung schließt ebenso verlockendes chinesisches Porzellan, flämische und holländische Gemälde sowie italienische Gravürarbeiten ein. 
  Adamson-Eric-Museum  (Lühike jalg 3), Adamson-Eric (1902-1968), unter den estnischen Künstlern des 20. Jh. einer der produktivsten, war sehr vielseitig. Sein Reportoire reichte von Ölmalerei bis zu Möbeldesigns. Seine Werke sind in einem zum Museum umgewandelten mittelalterlichen Kaufmannshaus ausgestellt. 
  Kristjan-Raud-Museum  (K. Raua 8), Kristjan Rauud (1865-1943) entwickelte in seiner reichen Karriere seinen eigenen Stil des folkloreinspirierten Expressionismus. Die Skizzen und andere Werke zeigen seine Liebe zu ländlichen und mythologischen Themen und seinen starren Stil, der zum Standard für die Illustrationen zum Volksepos Kalevipoeg wurde. Sein Wohn- und Arbeitszimmer wurden im Stil der 1930er Jahre wiederhergestellt. 
  Niguliste-Museum  (Niguliste 3), in einem beeindruckenden Bauwerk aus dem 13. Jh. zeigt das Museum Kirchenkunst, wie Grabsteine und Altargemälde.  Besonders sehenswert:  'Der Totentanz' von Bernd Notke (15. Jh.).

Spezial- / Themenmuseum

  Kiek in de Kök  (Komandandi tee), dieser massive mittelalterliche Wehrturm auf den Abhängen des Toompea Hügels wurde lustigerweise “Kiek in de Kök” tituliert (wörtlich: “Schau in die Küche”), weil die Soldaten nämlich von hier in die Küchen der unten gelegenen Häuser schauen konnten. Heute befindet sich hier angemessenerweise ein Museum zur Entwicklung der Stadt sowie der Militärgeschichte vom 13. bis 18. Jahrhundert. Die unteren Stockwerke werden für zeitweilige fotografische Kunstausstellungen benutzt. 
  Claustrum des Dominikanerklostrets  (Müürivahe 33), die faszinierenden inneren Kammern des Klosters umfassen drei Fügel, zusammen das sog. Claustrum, von dem der Ostflügel noch erhalten ist. Schlafsaal und Speisesaal der Mönche, Bibliothek und Wohnstätte des Abts u.a. geben einen interessanten Einblick in das mittelalterliche Mönchsleben. 
  Armenhaus des Hl. Johannes des Täufers  (Väike-Pääsukese St (Nähe RadissonSAS Hotel)), sehen Sie ein lebendiges Beispiel der Nächstenliebe und Wohltätigkeit in Tallinn beim Besuch dieser neuesten Stätte des Tallinner Stadtmuseums. Das Armenhaus war von 1237 bis Ende der 1960er tätig. Nun wurde auf die Ruinen ein Pavillon errichtet. Archeologische Funde, Texte und Multimediaprogramme zeigen die Geschichte des Armenhauses. 
  Estnisches Freilichtmuseum  (Vabaohumuuseumi tee 12), ein Muss für alle Erstbesucher von Tallinn, lässt einen in der Zeit zurückreisen in das alte ländliche Estland. Im riesigen bewaldeten Park können Sie sich aus dem 18.-20. Jahrhundert stammende schilfbedeckte Bauernhäuser, Mühlen, eine alte Dorfschule und -kapelle ansehen. Besucher können Handarbeit kaufen, reiten und in der Dorfschenke traditionelle Speisen kosten. 
  Estnisches Historisches Museum im Haus der Großen Gilde  (Pikk tee 17), gibt das Museum einen vitrinenhaften Überblick über Estlands Geschichte (Frühzeit bis 18. Jahrhundert).  
  Pferdemühle (Hobuveski) (Lai 47), vom 14. bis 18. Jahrhundert war dieses runde in der Ecke der Altstadt kauernde Haus Standort einer durch Pferde angetriebenen Mühle. Heutzutage haust es ein Museum, in dem eine fantastische Kollektion kunstvoller Steinmetzarbeiten aus der Zeit der Gothik, der Renaissance und des Barocks ausgestellt ist. In einem Modell, ebenso ein Exponat, wird gezeigt, wie die Mühle im Mittelalter arbeitete.  
  Estnisches Historisches Museum im Schloss Maarjamäe  (Pirita tee 56), im Schloss Maarjamäe befindet sich heute eine groß angelegte Ausstellung, die der Republik Estland gewidmet ist. “Der Wunsch nach Selbstbestimmung - 90 Jahre der Republik Estland” erzählt die Geschichte von der Geburt, der Entwicklung, den Okkupationen und der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Estlands. 
  Estnisches Theater- und Musikmuseum  (Müürivahe 12), sie brauchen kein Gehör für Bach zu haben, um an den im Museum ausgestellten Raritäten Gefallen zu finden. Diese reichen von groben Birkenhörnern und archaischen estnischen Saiteninstrumenten bis hin zu antiken Cembali, Geigen, Orgeln und Klavieren. 
  Estnisches Architekturmuseum  (Ahtri 2), die Dauerausstellung im Rotermann Salzlager gibt einen Überblick über den Werdegang der estnischen Architektur durch die Zeiten. 
  Puppenmuseum (Kotzebue 16), das kleine Museum ist das Zuhause von allerlei Puppen, Teddybären und anderen Spielzeug, das von traditionellen volkstümlichen Puppen bis zu den heute bekannteren Teletubbies reicht.  Besonders sehenswert:  Eine 250 Jahre alte Rokokopuppe aus Holland.
  Seeminenmuseum  (Uus 37), das Überqueren der Ostsee war zu Kriegszeiten eine gefährliche Angelegenheit, besonders in Anbetracht der zahlreichen dorthinein geworfenen tödlichen Minen. Das ans Schifffahrtsmuseum angegliederte Seeminenmuseum zeigt Dutzende von Minen, die über die Jahre aus der See gefischt worden sind, einige noch aus dem zaristischen Russland stammend. 
  Hafen der Schiffe des Estnischen Schifffahrtsmuseums  (Lennusadam, Küti 15 A), die Schiffe des Museums sind ein Muss für geschichtskundige Meeresfreunde. Mit seinem Stapellauf von 1938 ist 'Lembit' eine Vorkriegsreliquie, während 'Suur Töll' mit einem Baudatum von 1914 der älteste dampfangetriebene Eisbrecher ist. 
  Estnisches Schiffahrtsmuseum  (Pikk 70), im Museum legen jungsteinzeitliche Fischfanggeräte, eine antike Taucherausrüstung, Artefakten von alten Schiffswracks und sogar die ganze Steuerkabine eines Trawlers aus den 50er Jahren Zeugnis von der Bedeutung des Schifffahrt in der estnischen Geschichte ab. 
  Tallinner Technik- und Wissenschaftszentrum  (Pöhja pst 29), Wissenschaft wird zum Spaß in diesem familienorientierten Wissenschaftszentrum zum Anfassen. Interaktive Schau-und-Mach-mit Auslagen zu Elektrizität, Optik und anderen Physikbereichen füllen drei riesige Etagen. 
  Estnisches Naturkundemuseum  (Lai 29A), nahezu jegliches Lebewesen, auf das man in Estland im Freien treffen kann, von Pilzen bis zum Elch, ist hier ausgestellt. Neben Wolf, Luchs, Bär und anderen Waldbewohnern sind auch Vögel und Meeressäugetiere ausgestellt. 
  Estnisches Museum für Gesundheitswesen  (Lai 28), bietet einen interessanten Einblick in die wichtigsten Körperorgane. Modelle und interaktive Auslagen veranschaulichen, wie unsere lebenswichtigen Systeme funktionieren. In einem Teil für ältere Kinder werden Themen wie Fortpflanzung und Drogen behandelt - mit erschreckend anschaulichen Fotos davon, was passieren kann, wenn eine Geschlechtskrankheit unbemerkt bleibt. 
  Eduard-Vilde-Museum  (Roholine aas 3), der wichtigsten Schriftsteller Estlands, Eduard Vilde (1865 - 1933), wohnte die letzten Jahre seines Lebens im Parterre dieses im Stil der 1850er Jahre gebauten grandiosen Barockhauses im Park von Kadriorg. Mehrere Räume sind dem Werk des Schriftstellers gewidmet, während der Rest so eingerichtet ist wie in der Zeit, als der Schriftsteller hier von 1927 bis 1933 lebte. Im oberen Stockwerk befindet sich eine Galerie, in der häufig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst stattfinden. 
  A. H. Tammsaare-Museum  (Koidula 12A), Anton Hansen Tammsaare (1878-1940) ist als der größte estnische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts anerkannt. Sein bekanntestes Werk ist der fünfteilige Roman Wahrheit und Recht, wo alle sozialen Schichten der estnischen Gesellschaft vorkommen. 
  Tallinner Stadtmuseum  (Vene 17), dieses hochmoderne Geschichtsmuseum zeigt alle wesentlichen Aspekte der Vergangenheit und Entwicklung Tallinns. Die Kombination von Texten, Artefakten, lebensgroßen Modellen und Klangeffekten gibt Einblick in die mittelalterliche Gesellschaft. 

Stadtviertel / Wohngegend

  Altstadt (), die Stadt hat eine schöne mittelalterliche Altstadt mit Stadtmauer und Türmen, die 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. 
  Domberg (), auf dem ungefähr 50 Meter hohen Domberg thronte in Tallinn jahrhundertelang die herrschende Klasse. Adel und Klerus bot die Anhöhe neben Imposanz und inszenierter Überlegenheit vor allem Schutz und Ruhe vor dem gemeinen Treiben in der angrenzenden Unterstadt. 

Straßen und Plätze

  Rathausplatz (Raekoja plats), der Rathausplatz ist über Jahrhunderte hinweg Marktplatz, Jahrmarkt und einfach Treffpunkt gewesen. Heute ist der Platz ein sozialer Brennpunkt der Stadt, im Sommer erfüllt von Cafés im Freien, ebenso von Konzerten im Freien, Handarbeitsausstellungen und mittelalterlichen Märkten. Im Winter sind die Leute vom großen, einen Monat im Voraus aufgestellten Tannenbaum (eine Tradition, die bis ins Jahr 1441 zurückreicht) sowie vom Weihnachtsmarkt und seiner Stimmung hingerissen. 

Technisches Bauwerk / -Denkmal

  Fernsehturm (Pirita), von der Aussichtsplattform im 21. Stock des ingesamt 314 m hohen Fernsehturms wird ein spektakulärer Ausblick auf Pirita bis Tallinn geboten. 

Botanischer Garten

  Tallinner Botanischer Garten  (Kloostrimetsa tee), In den Gewächshäusern sind 2400 Arten ausgestellt, von Bananen bis zu dekorativen Hauspflanzen. Daneben gibt es ständig wechselnde Sonderausstellungen, die wiederkehrenden Besuchern immer wieder etwas Neues bieten. Sogar für Botaniklaien lohnt sich ein stiller Spaziergang durch die wunderbaren Gärten hier im Tal von Pirita an einem schönen Frühlings- oder Sommertag. 

Zoo / Wildpark / Aquarium

  Tallinner Zoo  (Paldiski mnt 145), Tigern, Wölfen, Elefanten, Eulen und noch ca 350 anderen Arten von Kreaturen begegnet man im Tallinner Zoo, der sich einer der größten Kollektionen in diesem Teil Europas rühmen kann. Auf dem großzügig angelegten Territorium sind Bereiche für Vögel, Kamele, eine Anzahl von Aquarien und ein Elefantenhaus eingerichtet. 


Kanonenturm "Dicke Margarethe"
(© Hajotthu, de.wikipedia.org)


Rathaus
(© Brunswyk, de.wikipedia.org)


Alexander-Newski-Kathedrale
(© Georg Mittenecker, de.wikipedia.org)


KUMU (Innenansicht)
(© Ave Maria Mõistlik, de.wikipedia.org)


Stadtansicht
(© Stern, de.wikipedia.org)

 

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