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Reise Urlaub Service - Hamburg

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Hamburg Deutschland

Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland, zweitgrößte Stadt Deutschlands, siebtgrößte der Europäischen Union sowie die größte Stadt in der Europäischen Union, die nicht die Hauptstadt eines Mitgliedsstaates ist. Mit mehr als vier Millionen Besuchern jährlich ist Hamburg einer der attraktivsten Tourismusmagnete in Deutschland. Zu den touristischen Zielen gehören die Hamburger Innenstadt samt Binnenalster, der Hamburger Hafen mit den St. Pauli-Landungsbrücken, St. Pauli mit der'sündigen Meile' Reeperbahn und die bekannten Hamburger Bauwerke wie das Wahrzeichen Michel, darüber hinaus temporäre Veranstaltungen und Ereignisse wie der Hafengeburtstag, Altonaer Fischmarkt, der Hamburger Dom und der Schlagermove. Als weltweit drittgrößter Musicalstandort sind Musicals wichtiger Anlaufpunkt. Gleiches gilt für die über 60 Theater und über 60 Museen der Stadt, aber auch für international bekannte Galerien wie die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Kunst Forum.

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Hamburg - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Sehenswertes


Kirchen, Klöster, Moscheen, Synagogen, Tempel

  St. Michaelis

genannt „Michel“, ist die bekannteste Kirche Hamburgs und ein Wahrzeichen der Hansestadt. St. Michaelis ist ein in Backsteinbauweise errichteter, barocker Zentralbau mit monumentalem Westturm. Sie gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands und ist dem Erzengel Michael geweiht, der als große Bronzestatue über dem Hauptportal hängt. Er ist dargestellt in Siegerpose über dem Teufel. In 82 m Höhe ist die Turmplattform, die einen weiten Ausblick über die Stadt bietet, man kann sie zu Fuß über 453 Stufen oder mit einem Fahrstuhl erreichen.

Adresse: Englische Planke 1a





sonstige

  Miniatur-Wunderland

die Miniatur Wunderland Hamburg GmbH betreibt die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Auf den 1.150 m² Anlagenfläche liegen insgesamt 12 km Gleise im Maßstab 1:87 (Nenngröße H0), auf denen 830 digital gesteuerte Züge verkehren. Zu den Besonderheiten gehören ein simulierter Tagesablauf, bei dem sich alle 15 Minuten Dämmerung, Nacht und Tag wiederholen. Dazu gehört eine automatische Lichtsteuerung, die die über 300.000 Lampen zur Tageszeit passend schaltet.

Adresse: Kehrwieder 2-4 (Hamburger Speicherstadt)





Bauwerke

  Speicherstadt

ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Die Lagerhäuser (Speicher) in neugotischer Backsteinarchitektur haben jeweils auf der einen Seite Anbindung ans Wasser (Fleet) und auf der anderen Seite an die Straße. Gelagert wurde Stückgut, vor allem Kaffee, Tee und Gewürze auf fünf „Böden“ (Stockwerke) übereinander und über eine eigene jeweils am Hausgiebel montierte Seilwinde erreichbar. In den Lagerhäusern, die meistens unbeheizt waren und Holzfußboden hatten, herrschten relativ gleichmäßige klimatische Lagerbedingungen. Die Speicherstadt ist als architektonisches Denkmal einen Besuch wert. In der Speicherstadt ist heute eine Vielzahl touristischer Attraktionen untergebracht.






  Rathaus

das Hamburger Rathaus ist eines der wenigen vollständig erhaltenen Beispiele des Historismus in Deutschland. Der dreiflügelige Granit- und Sandsteinbau besitzt eine 111 m breite Fassade mit einem 112 m hohen Mittelturm. Die hervorragende Kombination von italienischen und norddeutschen Renaissance-Elementen an der Fassade erzeugt eine harmonische Gesamtwirkung. Durch den Haupteingang erreicht man zunächst die Diele, eine große Säulenhalle. Von der Diele führen zwei große Treppenhäuser jeweils zum Senats- (rechts) bzw. Bürgerschaftsflügel (links) und eröffnen einen weiteren Zugang zu den insgesamt 647 Zimmern und Sälen. Der große Innenhof mit seinen reichdekorierten Fassaden im Stil der italienischen und norddeutschen Renaissance und dem zentralen Hygieia-Brunnen, ist architektonisch gesehen einer der wohl anspruchsvollsten und gelungensten Plätze der Stadt.

Adresse: Am Rathausmarkt




  Chilehaus

ist ein zehnstöckiges Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel, das beispielgebend für den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre war, der von Backsteingotik und Expressionismus inspiriert war. Der gewaltige Baukörper überspannt eine Straße, die Fischertwiete. Berühmt wurde das Gebäude durch seine Spitze, die an einen Schiffsbug erinnert und an der die Fassaden an den Straßen Pumpen und Niedernstraße spitz zusammenlaufen. Den besten Blick auf die Spitze hat man von Osten.

Adresse: Burchardplatz 1




  Krameramtswohnungen

bestehend aus Vorderhaus und 2 Hofflügeln, ließ das Krameramt 1676 für die Kramerwitwen erbauen. Die Krameramtswohnungen sind ein typisches Beispiel für die Wohnungssituation der Unterschicht der Innenstadt. Der älteste Teil entstand übrigens schon 1615 als Gartenlaube der Lustgärten, die damals noch vor den Toren der Stadt lagen.

Adresse: Krayenkamp 10




  Hamburger Börse

wurde 1558 als Wertpapierbörse gegründet und ist die älteste der acht aktiven in Deutschland ansässigen Wertpapierbörsen. Erbaut wurde die neue Börse 1839/41 durch Carl Ludwig Wimmel und Franz Gustav Forsmann im klassizistischen Stil. Sie entstand auf dem Platz, auf dem sich zuvor das Maria-Magdalenen-Kloster befand.

Adresse: Adolphplatz




  Gruner & Jahr-Gebäude

das 20000 qm große Hauptquartier des Verlagshauses Gruner & Jahr liegt passenderweise in der Nähe der Überseebrücke, denn es erinnert an einem futuristischen Überseedampfer. Der Kompley besteht aus Haupt- und Nebenschiffen.

Adresse: Am Baumwall 11




  Afrikahaus

Das Gebäude dokumentiert den Bautyp des Hamburger Kontorhauses um 1900. Es verbindet damalige moderne Bautechnik und Zweckmäßigkeit. Als Baudenkmal wird es regelmäßig am „Tag des offenen Denkmals“ mit Führungen für Besucher geöffnet.

Adresse: Große Reichenstraße 27




  Hochschule für Musik und Theater

ist mit rund 750 Studierenden eine der großen Musikhochschulen in Deutschland. Die zentralen Einrichtungen der Schule befinden sich im Budge-Palais, einer 1884 durch den Hamburger Architekten Martin Haller errichteten Villa. Die Hochschule besitzt mit dem Forum ein voll funktionsfähiges Theater mit Orchestergraben und ca. 450 Plätzen, in dem jährlich bis zu 10 Opernproduktionen sowie die Produktionen der Schauspielklasse zur Aufführung kommen.

Adresse: Harvesterhuder Weg 12




  Altonaer Rathaus

ist seit 1898 das (zeitlich dritte) Rathaus der bis 1938 selbständigen Stadt Altona. Zentral vor der Nordseite wurde ein Reiterstandbild von Wilhelm I. errichtet. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beherbergt das Rathaus das Bezirksamt Hamburg-Altona, der Kollegiensaal wird insbesondere für die Plenarsitzungen der Bezirksversammlung Altona genutzt. Im Südflügel, erbaut 1844, befindet sich das Standesamt; es ist aufgrund des ansehnlichen Gebäudes und seiner Lage oberhalb der Elbe ein beliebter Ort für Eheschließungen.

Adresse: Platz der Republik 1




  Alsterarkaden

gehen auf Entwürfe von Alexis de Chateauneuf für den neu zu schaffenden Rathausmarkt in Hamburg zurück. Zur Gestaltung des Rathausmarktes am Mündungsfleet der Alster, dem Alsterfleet, entstand vor dem Stau der Schleusenbrücke ein Bassin, die Kleine Alster. Chateauneuf entwarf für die Westseite einen rundbogigen Arkadengang im italienischen Stil, der weiß verputzt werden sollte und sein charakteristisches Aussehen bis heute bewahrt hat. In der Mitte des Blocks zwischen Schleusenbrücke, Jungfernstieg, kleiner Alster und Neuem Wall entstand eine kleine Passage, die Mellin-Passage, die heute Hamburgs älteste Einkaufspassage darstellt. Ältere Ausmalungen in der Manier des Jugendstils sind bis heute erhalten.






  Kontorhausviertel

ist die Bezeichnung für den südöstlichen Bereich der Hamburger Altstadt zwischen der Steinstraße, dem Meßberg, dem Klosterwall und der Brandstwiete. Es ist gekennzeichnet durch die großen Kontorhäuser im Stil des Klinkerexpressionismus des frühen 20. Jahrhunderts. Zentraler Platz ist der Burchardplatz. Die einzelnen Gebäude sind u.a. Miramar Haus, Chilehaus, Meßberghof, Sprinkenhof, Montanhof, Hubertushaus, Bartholomayhaus, Wohnhaus Mohlenhof, Altstädter Hof und Pressehaus.







Denkmäler

  Bismarckdenkmal

im Stadtteil St. Pauli ist das größte und wohl bekannteste Bismarck-Standbild weltweit. Die überlebensgroße Statue steht unweit der Landungsbrücken am Hamburger Hafen auf der Elbhöhe – einer ehemaligen Kultstätte –, dem so genannten Elbpark, heute einem ausgewiesenen Naherholungsgebiet.

Adresse: Elbpark am Millerntor





Kirchen, Klöster, Moscheen, Synagogen, Tempel

  St. Petri Kirche

ist die älteste Pfarrkirche Hamburgs. Der 132 m hohe Kirchturm kann über 544 Treppenstufen bis auf eine Höhe von 123 m bestiegen werden und bietet durch Bullaugen einen guten Überblick über die Innenstadt. Bekanntestes Kunstwerk der St.-Petri-Kirche ist sicher der Löwenkopf-Türgriff am linken Flügel des Westportals, jedoch gibt es weitere Kunstwerke.

Adresse: Speersort 10




  St. Jakobi Kirche

trotz vieler Veränderungen im Laufe der Geschichte und massiver Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist die Kirche einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bauten in der Stadtmitte. Die berühmte Arp-Schnitger-Orgel von 1693 auf der Westempore ist mit ihren 60 Registern und ca. 4.000 Pfeifen die größte erhaltene Barockorgel im nordeuropäischen Raum. St. Jacobi enthält drei mittelalterlichen Altäre: den St.-Trinitatis-Altar im Hauptchor (um 1518), den St.-Petri-Altar im ersten Südschiff (1508) und den aus dem Hamburger Mariendom stammende St.-Lukas-Altar von Hinrik Bornemann im 2. Südschiff (um 1500).

Adresse: Jakobikirchhof 22




  St. Katharinen Kirche

ihr Turmschaft aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste aufrecht stehende Bauwerk Hamburgs. Nach einer weitgehenden Zerstörung während eines Bombenangriffs am 30. Juli 1943 blieben nur noch die Außenmauern und der Turmschaft erhalten. Die Innenausstattung der Kirche ist im Wesentlichen neu erschaffen. Die Kreuzigung Christi ist eine Malerei des Hamburger Malers Wilm Dedeke um 1500. Zwei Holzplastiken stammen aus dem 14. Jahrhundert und wurden neu erworben, sind aber aus süddeutscher Schule.

Adresse: Katharinenkirchhof 1




  St. Pankratius Kirche Neuenfelde

1682 errichtete Barockkirche mit einheitlicher Innenausstattung. Der Kanzelaltar von Christian Precht ist der älteste Kanzelaltar in Norddeutschland. Berühmte Orgel von Arp Schnitger. Der Orgelbauer lebte ab 1705 in Neuenfelde und ist in der St. Pankratiuskirche begraben. Orgelkonzerte an jedem ersten Sonntag im Monat (April - Dezember) um 16.30 Uhr.

Adresse: Organistenweg 7




  ehemalige Hauptkirche St. Nikolai

ein Mahnmal und eine bedeutende architektonische Sehenswürdigkeit der Stadt. Der Turm und einige Mauerreste blieben stehen und wurden zum Mahnmal gegen den Krieg umgewidmet. Seit dem 1. September 2005 ist es möglich, mit einem Aufzug im Inneren des Turmes auf eine 75,3 Meter hoch gelegene Aussichtsplattform zu fahren, von der man einen guten Ausblick über Hamburg und insbesondere die nahegelegene Speicherstadt hat.

Adresse: Ost-West-Straße/Hopfenmarkt





Technisches Bauwerk / -Denkmal

  Fernsehturm

zur Zeit geschlossen

Adresse: Lagerstraße 2-8




  Alter Elbtunnel

verbindet mit seinen zwei Röhren die Innenstadt bei den St.-Pauli-Landungsbrücken mit Steinwerder. Er unterquert die Norderelbe und wird noch heute als öffentlicher Verkehrsweg genutzt. Er galt bei seiner Eröffnung als technische Sensation. Der Tunnel verfügt über keine Zufahrtsrampen. Die Fahrzeuge werden stattdessen am Anfang und Ende des Tunnels mit Autoaufzügen 24 Meter in die Tiefe befördert. An den gefliesten Wänden der Tunnelröhren sind in regelmäßigen Abstand kleine Majolikareliefs eingefügt. Auf ihnen wird thematisch die darüberliegende Elbe dargestellt. Hierzu gehören Abbildungen von Fischen, Krebsen, Muscheln, aber auch von weggeworfenen Gegenständen und Ratten.

Adresse: Landungsbrücken




  Köhlbrandbrücke

verbindet im Hamburger Hafen seit 1974 das Gebiet zwischen Norder- und Süderelbe mit der Bundesautobahn 7 (Anschlussstelle Waltershof). Der Brückenzug ist insgesamt 3618 m lang und nach der Hochstraße Elbmarsch die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands. Durch ihre Höhe ist die Köhlbrandbrücke weiträumig sichtbar und ein Wahrzeichen der Stadt Hamburg. Für Fußgänger, Fahrradfahrer und Mofas ist die Brücke gesperrt.






  Trostbrücke

überspannt das Nikolaifleet in Hamburg. Sie verband ursprünglich die bischöfliche Altstadt rund um den Bereich Domstraße und Petrikirche mit der gräflichen Neustadt. Die beiden Statuenauf der Brücke, von Engelbert Peiffer geschaffen, repräsentieren die von ihr verbundenen Gebiete: Der Heilige Ansgar als Begründer des Domes und erster Erzbischof der Stadt, steht für die Altstadt, während Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stormarn und Holstein die von ihm errichtete weltliche Neustadt vertritt.







Kunstmuseum

  Hamburger Kunsthalle

traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist das 19. Jahrhundert. Außerdem verfügt das Museum über Abteilungen für Alte Meister und die Moderne. Der Kunst der Gegenwart ist ein ganzer Gebäudekomplex gewidmet. Das Kupferstichkabinett umfasst über 100.000 Blätter.

Adresse: Glockengießerwall




  Museum für Kunst und Gewerbe

hier sind verschiedene Sammlungen zu kunstgewerblichen Themen, Keramik und Möbeln untergebracht. Hervorzuheben sind die Sammlungen an Asiatica und zur Stilrichtung Art Déco und Jugendstil.

Adresse: Steintorplatz





Museen & Galerien

  Deichtorhallen

sind ein ehemaliger Großmarkt und präsentieren heute als Ausstellungsgelände wechselnde Ausstellungen aus den Bereichen moderne Kunst, Fotografie und Design.







Spezial- / Themenmuseum

  hamburgmuseum, ehemals Museum für Hamburgische Geschichte

als kulturhistorisches Museum bietet es einen Überblick über die Geschichte der Stadt Hamburg von ihren Anfängen um etwa 800 bis zur Gegenwart.

Adresse: Holstenwall 24




  BallinStadt

ist ein Auswanderungsmuseum in Hamburg, das an der Stelle des früheren Hamburger Auswanderungszentrums errichtet wurde. 100 Jahre nachdem der HAPAG-Reeder Albert Ballin die ersten Auswandererbaracken errichten ließ, ist das Museum auf historischem Boden entstanden. In drei originalgetreu wieder aufgebauten Gebäuden können die Besucher die Geschichten von Menschen nacherleben, die es wagten, ein neues Leben in Übersee zu beginnen.






  Deutsches Zollmuseum

wurde 1992 in einem 1900 errichteten ehemaligen Zollamt in Hamburgs historischer Speicherstadt eröffnet. Im Obergeschoss der Ausstellung wird der Zoll von der Antike bis zur heutigen Zeit beleuchtet. Im Erdgeschoss werden vor allem die verschiedenen Aufgabenbereiche des Zolls dargestellt und beschlagnahmte Gegenstände sowie Schmuggelverstecke vorgestellt.

Adresse: Alter Wandrahm 16




  Museumshafen Oevelgönne

hier pflegt der gleichnamige Verein die Tradition alter Arbeitsschiffe, die früher auf der Elbe im Einsatz waren. Eine Besonderheit des Museumshafens Oevelgönne ist, dass alle historischen Wasserfahrzeugen funktionstüchtig sind.

Adresse: Anleger Neumühlen




  Freilichtmuseum Rieckhaus

vermittelt es die Wohn- und Wirtschaftsweise der Marschbauern vor der Industrialisierung (16. bis 19. Jahrhundert). Das Hauptgebäude spiegelt eindrucksvoll die Lebensform einer wohlhabenden bäuerlichen Oberschicht wider.

Adresse: Curslacker Deich 284




  Internationales Maritimes Museum Hamburg

3000 Jahre Schifffahrt auf zehn Etagen: Das Internationale Maritime Museum Hamburg beherbergt Zehntausende Schiffsmodelle aus Elfenbein, Silber und Gold, Gemälde und Dokumente.

Adresse: Kaispeicher B, Koreastraße 1




  Museum für Völkerkunde

zählt heute zu den größten Völkerkundemuseen in Europa. Die rund 350.000 Ausstellungsobjekte werden jedes Jahr von etwa 180.000 Besuchern besichtigt. Das Museum versteht sich selbst als Symbol für die Weltoffenheit Hamburgs. Dies soll auch mit dem Motto „Ein Dach für alle Kulturen“ deutlich gemacht werden. Nach diesem Motto ist auch eine Dauerausstellung benannt.

Adresse: Rothenbaumchaussee 64





Botanischer Garten

  Planten un Blomen

ist eine etwa 47 Hektar große Parkanlage im Herzen von Hamburg. Der Name ist plattdeutsch und bedeutet „Pflanzen und Blumen“. Im Sommer finden hier öffentliche Theatervorstellungen, Wasserlichtkonzerte und Musikdarbietungen statt. Der Eintritt ist frei. Wegen der Parkanlagen und der Spielplätze ist der Park aber auch unabhängig von Veranstaltungen ein beliebtes Ausflugsziel.

Adresse: Holstenwall 8





Einkaufsstraße / Einkaufsviertel

  Jungfernstieg

vor nur etwa 100 Jahre – da war der Hamburger Jungfernstieg noch ein echter Prachtboulevard, Vorzeigemeile der Hansestadt. Heute - exklusive Geschäfte, eine Reihe von Einkaufspassagen und von hier abgehenden Einkaufsstraßen Große Bleichen und Neuer Wall laden hier zum Shoppen ein.

Adresse: Jungfernstieg




  Mönckebergstraße

ist eine der Haupteinkaufsstraßen Hamburgs. Zusammen mit der Spitalerstraße, die spitz auf die Mönckebergstraße zuläuft, bildet sie den Hauptzugang in die Hamburger Innenstadt.







Friedhof

  Ohlsdorfer Friedhof

ist mit 391 ha der größte Parkfriedhof der Welt und insgesamt der flächenmäßig zweitgrößte Friedhof der Welt. Die Anlage zeichnet sich durch die Mischung historischer Bauten, Gartendenkmälern mit modernen Themengrabstätten aus: Schmetterlingsgräber, Kolumbarien, Paar-Anlagen und mehr. Zahlreiche Touristen strömen jährlich, besonders zur Rhododendronblüte Ende April bis Mitte Mai, auf den Friedhof.

Adresse: Fuhlsbütlerstrasse 756





Kai / Pier / Promenade

  St.-Pauli-Landungsbrücken

bei den Landungsbrücken handelt es sich heute um eine Touristenattraktion am Hamburger Hafen und um einen zentral gelegenen Verkehrsknotenpunkt von S-Bahn, U-Bahn und Schiffen. Direkt am westlichen Ende der Landungsbrücken gelegen, befindet sich der Eingang des alten Elbtunnels. Den östlichen Abschluss des Gebäudekomplexes bildet der Pegel-Turm. Auf halber Höhe des Turmes ist in der Mauer ein Wasserstandsanzeiger eingelassen, der über den aktuellen Stand der Gezeiten informiert. Das zugehörige Abfertigungsgebäude wurde 1907 bis 1909 aus Tuffstein zusammen mit dem Schiffsanleger an der Stelle der alten Landungsbrücken errichtet. Mit seiner Länge von 205 m und mit seinen zahlreichen Durchgängen zu den Schiffsanlegern sowie Kuppeln und Türmen setzt es deutliche bauliche Akzente.

Adresse: Landungsbrücken





Parks

  Jenischpark

war um 1800 von Caspar Voght als rural farm angelegt worden, der heutige Jenischpark bildete seinen parc du midi und wurde 1828 nach dem Erwerb durch Jenisch umgestaltet. Von der Elbchaussee führt das neobarocke Kaisertor (erbaut 1906, restauriert 2005) in den Park, in dem neben dem Ernst-Barlach-Haus (1961 nach Plänen von Werner Kallmorgen erbaut) auch die 'Eierhütte' zu finden ist. Teile des Parks, insbesondere die Feuchtwiesen der Flottbek, stehen seit 1982 unter Naturschutz.

Adresse: Baron-Voghts-Str. 50




  Stadtpark

ist ein 148 ha großer öffentlicher Park im Stadtteil Winterhude. Der 1914 eröffnete Park gilt als bedeutendes Beispiel für die Wandlung des deutschen Garten- und Landschaftsbaues vom Volksgarten zum Volkspark.

Adresse: Saarlandstraße





Stadtviertel / Wohngegend

  Schanzenviertel

dieser Stadtbereich zeichnet sich vor allem durch ein individuelles soziokulturelles Gepräge der Bevölkerung sowie das dichte Gemisch von Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebebauung aus. Seinen Namen hat das Viertel von der 1682 dort gebauten Verteidigungsanlage Sternschanze. Einst ein verarmtes, heruntergekommenes Altbauviertel, dessen Abriss teilweise geplant war, gilt es heute als Szeneviertel in Hamburg und ist bei jungen Erwachsenen ein beliebtes Wohngebiet wegen seiner alternativen Kultur, gestaltet auch durch Immigration. Viele Bars, Restaurants, ausländische Kleinunternehmer, Modeboutiquen und die dazugehörige Kundschaft prägen im Zentrum das Straßenbild. Mit der Roten Flora, einem Kultur- oder Subkulturzentrum, hat hier neben der Hafenstraße das letzte verbliebene Hausbesetzungsprojekt der Stadt überdauert, früher als Rückzugsort von Straftätern kritisiert, heute durch Konzerte bekannt. Gegenüber liegt die sog. Piazza, eine Gastronomiemeile und ein beliebtes Touristenziel, geplant von der Steg und eingeweiht 2002.






  St. Pauli

obwohl St. Pauli ein bedeutendes Wohnquartier in Hamburg ist, kennt man den Stadtteil vor allem durch sein Vergnügungsviertel. Tatsächlich gibt es auf St. Pauli größtenteils kleinbürgerliche Wohnstraßen oder Arbeitergegenden. Das Stadtviertel war auch bei Studenten und jungen Künstlern wegen der günstigen Wohnungsmieten, der zentralen Lage und des ausgesprochen vielfältigen und toleranten Milieus sehr beliebt. So gibt es auf St. Pauli noch einige fast parallel zueinander lebende soziale Schichten, die sich nur gelegentlich berühren.






  St. Georg

durch seine zentrale Lage am Hauptbahnhof und an der Außenalster zieht der Stadtteil St. Georg viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen an. Hier leben viele Künstler und finden sich teure Prachthotels und unterschiedliche Kulturen. Es gibt aber auch Prostitution in der Nähe des Hauptbahnhofes. Seit den 1990er Jahren ist St. Georg auch in der Schwulen-Szene sehr beliebt, es gibt hier viele auf diese Zielgruppe zugeschnittene Cafés und Clubs. Die Lange Reihe gilt als eine der schönsten Altstadtstraßen Hamburgs und gehört mittlerweile zu den Top 50 der Hamburger Straßen mit den teuersten Eigentumswohnungen.







Straßen und Plätze

  Reeperbahn

ist die zentrale Straße im Hamburger Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli. Sehenswürdigkeiten an der Reeperbahn sind neben vielen Nachtclubs, Bars und Diskotheken vor allem die Seitenstraße Große Freiheit, der Hans-Albers-Platz und die Davidwache, sowie der Spielbudenplatz mit dem Panoptikum, dem St. Pauli Theater, dem Schmidt Theater und dem Operettenhaus. Parallel zur Reeperbahn verläuft etwas versteckt im Süden die bekannte Herbertstraße, eine für Jugendliche und weibliche Besucher gesperrte Bordellstraße, die nur zu Fuß und durch zwei Sichtblenden hindurch betreten werden kann.






  Deichstraße und Nikolaifleet

mit Nikolaifleet wird seit 1916 der ursprüngliche Hauptmündungsarm der Alster bezeichnet. Zwischen Holzbrücke und Hoher Brücke liegt der letzte erhaltene Fleetabschnitt mit der typischen althamburgischen Bebauung. Die schmalen, hohen Fleetfronten der Außendeichshäuser an der Deichstraße stehen denen von vier Speichern am Cremon schräg gegenüber.






  Rathausmarkt

wurde nach dem Großen Brand 1842 angelegt. Als Vorbild des Rathausmarktes wählte man den berühmten Markusplatz in Venedig, der sich ebenfalls elegant zum Wasser hin öffnet. Das gesamte Ensemble mit Freitreppe und Gestaltung der Kleinen Alster, Alsterarkaden, Schleusenbrücke, Rathaus und sonstigen Gebäuden ist daher keineswegs das Produkt jahrelanger Stadtentwicklung, sondern liegt einem bis ins Detail durchdachten Gesamtplan zugrunde, der bereits 1842 konzipiert wurde.






  Elbchaussee

ist eine Straße in Hamburg, die sich von Altona stromabwärts entlang der Unterelbe bis nach Blankenese erstreckt. Entlang der Elbchaussee stand eine Fülle bedeutsamer Villen und Herrenhäuser.






  Peterstraße

die Wohnanlage in der Peterstraße ließ Alfred Carl Toepfer nach alten Plänen Bürger- und Kaufmannshäuser errichten. Die historische Neustadt, deren Bebauung durch Fachwerkhäuser und enge Gassen charakterisiert war, hat nie so ausgesehen.







Zoo / Wildpark / Aquarium

  Hagenbecks Tierpark

wurde der erste Tierpark der Welt mit gitterlosen Gehegen in Hamburg-Stellingen eröffnet. Die Parkanlage umfasst 25 Hektar und bietet ein Wegenetz von über 7 km Länge. Neben vielen Freigehegen gibt es im Tierpark Hagenbeck auch viele Pflanzen aus aller Welt zu besichtigen. Im Jubiläumsjahr 2007 wurde ein neues Tropen-Aquarium eingeweiht; das alte, 1959 eröffnete Troparium wurde im Herbst 2005 geschlossen.

Adresse: Hagenbeckallee 31





Markt / Wochenmarkt

  Sonntagsfischmarkt

der sonntägliche Fischmarkt von 5 bis 10:00 Uhr (im Winter ab 7 Uhr) mit Verkaufsständen unter freiem Himmel auf der Großen Elbstraße in Altona ist nicht nur eine Attraktion für Touristen und Nachtschwärmer. Der Markt erfüllt auch eine wichtige wirtschaftliche und soziale Funktion für einheimische Kunden und Händler. Kein Händler oder Marktschreier bekommt eine Gage vom Tourismus-Amt, sondern kommt her, um zu verkaufen. Die Atmosphäre sorgt dafür, dass das Auftreten von Marktschreiern als Kuriosität in anderen Städten als Hamburger Fischmarkt vermarktet wird.

Adresse: Fischmarkt 14





Bootstour

  Alsterrundfahrten

schippern auf der schönen Hamburger Alster – Binnen- & Außenalster mit dem Alsterpark, den typischen Hamburger Villen und den vielen weißen Segelbooten.

Adresse: Anleger Jungfernstieg





Musik / Theater / Show

  Schmidt Theater

Adresse: Spielbudenplatz 27-28




  Zeisehallen

Adresse: Altonaer Friedensallee 7-9




  Fabrik

Adresse: Barner Straße 36




  Imperial Theater

Adresse: Reeperbahn 5




  Neue Flora

Adresse: Stresemannstraße 158 a





sonstige

  Museumsschiffe

Die Cap San Diego ist ein Stückgutfrachter und liegt als Museumsschiff im Hamburger Hafen. Die Cap San Diego ist ein konventioneller Stückgutfrachter und verfügt als solcher über sechzehn Ladebäume, zwei Bordkräne und einen Schwergutbaum. Die Cap San Diego stellt den Höhepunkt des mechanisierten Frachtschiffbaus in Deutschland dar, bei dem eine maximale Ausprägung der meisten in der Frachtschifffahrt entwickelten Berufsbilder an Bord zu beobachten ist.
Die Rickmer Rickmers – später Max, Flores, Sagres und Santo Andre – ist ein 1896 in Bremerhaven gebauter Dreimaster, der als Frachtsegler zunächst unter deutscher Flagge und im Ersten Weltkrieg kurz unter englischer Flagge fuhr. Anschließend wurde das Schiff bis in die 1950er Jahre von der portugiesischen Marine als Segelschulschiff und anschließend als schwimmendes Lager genutzt.

Adresse: Überseebrücke/ Hafentor




  Cremon und Reimerstwiete

im Hamburger Stadtpark im ehemaligen Wasserturm von Winterhude. Zusätzlich zu Sternenvorträgen bietet das Hamburger Planetarium Multimedia-Shows, in denen die gesamte Show-Technik des Planetariums zum Einsatz kommt. Sie demonstrieren die einzigartigen Möglichkeiten des modernsten Planetariums Europas.






  Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft

Schiffe, die den Hamburger Hafen anfahren oder verlassen, werden hier begrüßt oder verabschiedet. Bei Schiffen über 500 Bruttoregistertonnen und solchen, die die deutschen Gewässer verlassen, wird außerdem die Nationalhymne ihres Heimatlandes gespielt. Besucher des Willkomm-Höft werden durch Lautsprecher über das jeweilige Schiff kurz informiert.

Adresse: Schulauer Fährhaus in Wedel




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©Bildmaterial: STA Travel/ Tourism New Zealand

 

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