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Reise Urlaub Service - Hamburg

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Flug - Hotel - Mietwagen

Die Hotelbuchung im Internet funktioniert am einfachsten über eine der Hoteldatenbanken oder -reservierungssysteme. Einen Gesamtüberblick gibt es nicht! Ebenso gibt es keine Datenbank mit den günstigsten, preiswertes oder billigsten Hotels. Man muss sich mühsam durch das Dickicht kämpfen. Aber ich habe meine virtuelle Machete gezückt, um den Betten-Dschungel zu lichten. Hier folgt meine repräsentative Übersicht über Hoteldatenbanken. Und wenn ich schon mal dabei bin den Dschungel zu lichten, kommen die Bereiche Flug und Mietwagen gleich dazu.

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Reiseführer Hamburg

Ein umfassender Reiseführer wendet sich in erster Linie an aktiv Reisende, die auf eigene Faust kennen lernen wollen, egal ob als Wanderer, Kajakfahrer, Off-Roader, Mountainbiker, Motorrad- oder Autofahrer, Tramper oder Bus-/Bahnreisender. Er bietet aber auch unternehmungslustigen Pauschalurlaubern mehr als die übliche Aufzählung von Sehenswürdigkeiten. Ein gedruckter Reiseführer soll auch Wissen über das Land, seine Menschen und seine vielfältigen Probleme vermitteln und damit optimal auf das, was den Reisenden unterwegs erwartet, vorbereiten.

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Michael Müller Verlag


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Ferienhaus / Ferienwohnungen Hamburg

Ferienhaus Hamburg. Hier finden Sie Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Hamburg überwiegend von Privatvermietern oder Unterkünfte von führenden Reiseveranstaltern. hat viele Facetten und für Urlauber viel zu bieten.
Damit Sie einen angenehmen Aufenthalt in Hamburg verbringen können, stehen Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie Hotels für Ihren Urlaub zur Verfügung.

Novasol Hamburg

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NOVASOL Ferienhäuser: Ferienhausurlaub für Familie, Hund & Co. in Europa

Hamburg - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Sehenswertes

Bauwerke

  Speicherstadt (), ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Die Lagerhäuser (Speicher) in neugotischer Backsteinarchitektur haben jeweils auf der einen Seite Anbindung ans Wasser (Fleet) und auf der anderen Seite an die Straße. Gelagert wurde Stückgut, vor allem Kaffee, Tee und Gewürze auf fünf „Böden“ (Stockwerke) übereinander und über eine eigene jeweils am Hausgiebel montierte Seilwinde erreichbar. In den Lagerhäusern, die meistens unbeheizt waren und Holzfußboden hatten, herrschten relativ gleichmäßige klimatische Lagerbedingungen. Die Speicherstadt ist als architektonisches Denkmal einen Besuch wert. In der Speicherstadt ist heute eine Vielzahl touristischer Attraktionen untergebracht. 
  Chilehaus  (Burchardplatz 1), ist ein zehnstöckiges Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel, das beispielgebend für den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre war, der von Backsteingotik und Expressionismus inspiriert war. Der gewaltige Baukörper überspannt eine Straße, die Fischertwiete. Berühmt wurde das Gebäude durch seine Spitze, die an einen Schiffsbug erinnert und an der die Fassaden an den Straßen Pumpen und Niedernstraße spitz zusammenlaufen. Den besten Blick auf die Spitze hat man von Osten. 
  Krameramtswohnungen (Krayenkamp 10), bestehend aus Vorderhaus und 2 Hofflügeln, ließ das Krameramt 1676 für die Kramerwitwen erbauen. Die Krameramtswohnungen sind ein typisches Beispiel für die Wohnungssituation der Unterschicht der Innenstadt. Der älteste Teil entstand übrigens schon 1615 als Gartenlaube der Lustgärten, die damals noch vor den Toren der Stadt lagen.  
  Rathaus (Am Rathausmarkt), das Hamburger Rathaus ist eines der wenigen vollständig erhaltenen Beispiele des Historismus in Deutschland. Der dreiflügelige Granit- und Sandsteinbau besitzt eine 111 m breite Fassade mit einem 112 m hohen Mittelturm. Die hervorragende Kombination von italienischen und norddeutschen Renaissance-Elementen an der Fassade erzeugt eine harmonische Gesamtwirkung. Durch den Haupteingang erreicht man zunächst die Diele, eine große Säulenhalle. Von der Diele führen zwei große Treppenhäuser jeweils zum Senats- (rechts) bzw. Bürgerschaftsflügel (links) und eröffnen einen weiteren Zugang zu den insgesamt 647 Zimmern und Sälen.  Besonders sehenswert:  Der große Innenhof mit seinen reichdekorierten Fassaden im Stil der italienischen und norddeutschen Renaissance und dem zentralen Hygieia-Brunnen, ist architektonisch gesehen einer der wohl anspruchsvollsten und gelungensten Plätze der Stadt.
  Afrikahaus  (Große Reichenstraße 27), Das Gebäude dokumentiert den Bautyp des Hamburger Kontorhauses um 1900. Es verbindet damalige moderne Bautechnik und Zweckmäßigkeit. Als Baudenkmal wird es regelmäßig am „Tag des offenen Denkmals“ mit Führungen für Besucher geöffnet. 
  Altonaer Rathaus (Platz der Republik 1), ist seit 1898 das (zeitlich dritte) Rathaus der bis 1938 selbständigen Stadt Altona. Zentral vor der Nordseite wurde ein Reiterstandbild von Wilhelm I. errichtet. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beherbergt das Rathaus das Bezirksamt Hamburg-Altona, der Kollegiensaal wird insbesondere für die Plenarsitzungen der Bezirksversammlung Altona genutzt. Im Südflügel, erbaut 1844, befindet sich das Standesamt; es ist aufgrund des ansehnlichen Gebäudes und seiner Lage oberhalb der Elbe ein beliebter Ort für Eheschließungen. 
  Gruner & Jahr-Gebäude  (Am Baumwall 11), das 20000 qm große Hauptquartier des Verlagshauses Gruner & Jahr liegt passenderweise in der Nähe der Überseebrücke, denn es erinnert an einem futuristischen Überseedampfer. Der Kompley besteht aus Haupt- und Nebenschiffen. 
  Hamburger Börse (Adolphplatz), wurde 1558 als Wertpapierbörse gegründet und ist die älteste der acht aktiven in Deutschland ansässigen Wertpapierbörsen. Erbaut wurde die neue Börse 1839/41 durch Carl Ludwig Wimmel und Franz Gustav Forsmann im klassizistischen Stil. Sie entstand auf dem Platz, auf dem sich zuvor das Maria-Magdalenen-Kloster befand. 
  Alsterarkaden (), gehen auf Entwürfe von Alexis de Chateauneuf für den neu zu schaffenden Rathausmarkt in Hamburg zurück. Zur Gestaltung des Rathausmarktes am Mündungsfleet der Alster, dem Alsterfleet, entstand vor dem Stau der Schleusenbrücke ein Bassin, die Kleine Alster. Chateauneuf entwarf für die Westseite einen rundbogigen Arkadengang im italienischen Stil, der weiß verputzt werden sollte und sein charakteristisches Aussehen bis heute bewahrt hat. In der Mitte des Blocks zwischen Schleusenbrücke, Jungfernstieg, kleiner Alster und Neuem Wall entstand eine kleine Passage, die Mellin-Passage, die heute Hamburgs älteste Einkaufspassage darstellt. Ältere Ausmalungen in der Manier des Jugendstils sind bis heute erhalten. 
  Hochschule für Musik und Theater  (Harvesterhuder Weg 12), ist mit rund 750 Studierenden eine der großen Musikhochschulen in Deutschland. Die zentralen Einrichtungen der Schule befinden sich im Budge-Palais, einer 1884 durch den Hamburger Architekten Martin Haller errichteten Villa. Die Hochschule besitzt mit dem Forum ein voll funktionsfähiges Theater mit Orchestergraben und ca. 450 Plätzen, in dem jährlich bis zu 10 Opernproduktionen sowie die Produktionen der Schauspielklasse zur Aufführung kommen. 
  Kontorhausviertel (), ist die Bezeichnung für den südöstlichen Bereich der Hamburger Altstadt zwischen der Steinstraße, dem Meßberg, dem Klosterwall und der Brandstwiete. Es ist gekennzeichnet durch die großen Kontorhäuser im Stil des Klinkerexpressionismus des frühen 20. Jahrhunderts. Zentraler Platz ist der Burchardplatz. Die einzelnen Gebäude sind u.a. Miramar Haus, Chilehaus, Meßberghof, Sprinkenhof, Montanhof, Hubertushaus, Bartholomayhaus, Wohnhaus Mohlenhof, Altstädter Hof und Pressehaus. 

Denkmäler

  Bismarckdenkmal (Elbpark am Millerntor), im Stadtteil St. Pauli ist das größte und wohl bekannteste Bismarck-Standbild weltweit. Die überlebensgroße Statue steht unweit der Landungsbrücken am Hamburger Hafen auf der Elbhöhe – einer ehemaligen Kultstätte –, dem so genannten Elbpark, heute einem ausgewiesenen Naherholungsgebiet. 

Kai / Pier / Promenade

  St.-Pauli-Landungsbrücken (Landungsbrücken), bei den Landungsbrücken handelt es sich heute um eine Touristenattraktion am Hamburger Hafen und um einen zentral gelegenen Verkehrsknotenpunkt von S-Bahn, U-Bahn und Schiffen. Direkt am westlichen Ende der Landungsbrücken gelegen, befindet sich der Eingang des alten Elbtunnels. Den östlichen Abschluss des Gebäudekomplexes bildet der Pegel-Turm. Auf halber Höhe des Turmes ist in der Mauer ein Wasserstandsanzeiger eingelassen, der über den aktuellen Stand der Gezeiten informiert. Das zugehörige Abfertigungsgebäude wurde 1907 bis 1909 aus Tuffstein zusammen mit dem Schiffsanleger an der Stelle der alten Landungsbrücken errichtet. Mit seiner Länge von 205 m und mit seinen zahlreichen Durchgängen zu den Schiffsanlegern sowie Kuppeln und Türmen setzt es deutliche bauliche Akzente. 

Kirchen, Klöster, Moscheen, Synagogen, Tempel

  St. Michaelis (Englische Planke 1a), genannt „Michel“, ist die bekannteste Kirche Hamburgs und ein Wahrzeichen der Hansestadt. St. Michaelis ist ein in Backsteinbauweise errichteter, barocker Zentralbau mit monumentalem Westturm. Sie gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands und ist dem Erzengel Michael geweiht, der als große Bronzestatue über dem Hauptportal hängt. Er ist dargestellt in Siegerpose über dem Teufel. In 82 m Höhe ist die Turmplattform, die einen weiten Ausblick über die Stadt bietet, man kann sie zu Fuß über 453 Stufen oder mit einem Fahrstuhl erreichen. 
  St. Petri Kirche  (Speersort 10), ist die älteste Pfarrkirche Hamburgs. Der 132 m hohe Kirchturm kann über 544 Treppenstufen bis auf eine Höhe von 123 m bestiegen werden und bietet durch Bullaugen einen guten Überblick über die Innenstadt. Bekanntestes Kunstwerk der St.-Petri-Kirche ist sicher der Löwenkopf-Türgriff am linken Flügel des Westportals, jedoch gibt es weitere Kunstwerke. 
  ehemalige Hauptkirche St. Nikolai (Ost-West-Straße/Hopfenmarkt), ein Mahnmal und eine bedeutende architektonische Sehenswürdigkeit der Stadt. Der Turm und einige Mauerreste blieben stehen und wurden zum Mahnmal gegen den Krieg umgewidmet. Seit dem 1. September 2005 ist es möglich, mit einem Aufzug im Inneren des Turmes auf eine 75,3 Meter hoch gelegene Aussichtsplattform zu fahren, von der man einen guten Ausblick über Hamburg und insbesondere die nahegelegene Speicherstadt hat. 
  St. Jakobi Kirche (Jakobikirchhof 22), trotz vieler Veränderungen im Laufe der Geschichte und massiver Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist die Kirche einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bauten in der Stadtmitte. Die berühmte Arp-Schnitger-Orgel von 1693 auf der Westempore ist mit ihren 60 Registern und ca. 4.000 Pfeifen die größte erhaltene Barockorgel im nordeuropäischen Raum. St. Jacobi enthält drei mittelalterlichen Altäre: den St.-Trinitatis-Altar im Hauptchor (um 1518), den St.-Petri-Altar im ersten Südschiff (1508) und den aus dem Hamburger Mariendom stammende St.-Lukas-Altar von Hinrik Bornemann im 2. Südschiff (um 1500). 
  St. Katharinen Kirche  (Katharinenkirchhof 1), ihr Turmschaft aus dem 13. Jahrhundert ist das älteste aufrecht stehende Bauwerk Hamburgs. Nach einer weitgehenden Zerstörung während eines Bombenangriffs am 30. Juli 1943 blieben nur noch die Außenmauern und der Turmschaft erhalten. Die Innenausstattung der Kirche ist im Wesentlichen neu erschaffen. Die Kreuzigung Christi ist eine Malerei des Hamburger Malers Wilm Dedeke um 1500. Zwei Holzplastiken stammen aus dem 14. Jahrhundert und wurden neu erworben, sind aber aus süddeutscher Schule. 
  St. Pankratius Kirche Neuenfelde  (Organistenweg 7), 1682 errichtete Barockkirche mit einheitlicher Innenausstattung. Der Kanzelaltar von Christian Precht ist der älteste Kanzelaltar in Norddeutschland. Berühmte Orgel von Arp Schnitger. Der Orgelbauer lebte ab 1705 in Neuenfelde und ist in der St. Pankratiuskirche begraben. Orgelkonzerte an jedem ersten Sonntag im Monat (April - Dezember) um 16.30 Uhr. 

Kunstmuseum

  Hamburger Kunsthalle  (Glockengießerwall), traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist das 19. Jahrhundert. Außerdem verfügt das Museum über Abteilungen für Alte Meister und die Moderne. Der Kunst der Gegenwart ist ein ganzer Gebäudekomplex gewidmet. Das Kupferstichkabinett umfasst über 100.000 Blätter. 
  Museum für Kunst und Gewerbe  (Steintorplatz), hier sind verschiedene Sammlungen zu kunstgewerblichen Themen, Keramik und Möbeln untergebracht. Hervorzuheben sind die Sammlungen an Asiatica und zur Stilrichtung Art Déco und Jugendstil. 

Museen & Galerien

  Deichtorhallen (), sind ein ehemaliger Großmarkt und präsentieren heute als Ausstellungsgelände wechselnde Ausstellungen aus den Bereichen moderne Kunst, Fotografie und Design. 

sonstige

  Miniatur-Wunderland  (Kehrwieder 2-4 (Hamburger Speicherstadt)), die Miniatur Wunderland Hamburg GmbH betreibt die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Auf den 1.150 m² Anlagenfläche liegen insgesamt 12 km Gleise im Maßstab 1:87 (Nenngröße H0), auf denen 830 digital gesteuerte Züge verkehren. Zu den Besonderheiten gehören ein simulierter Tagesablauf, bei dem sich alle 15 Minuten Dämmerung, Nacht und Tag wiederholen. Dazu gehört eine automatische Lichtsteuerung, die die über 300.000 Lampen zur Tageszeit passend schaltet. 
  Cremon und Reimerstwiete  (), im Hamburger Stadtpark im ehemaligen Wasserturm von Winterhude. Zusätzlich zu Sternenvorträgen bietet das Hamburger Planetarium Multimedia-Shows, in denen die gesamte Show-Technik des Planetariums zum Einsatz kommt. Sie demonstrieren die einzigartigen Möglichkeiten des modernsten Planetariums Europas. 
  Museumsschiffe (Überseebrücke/ Hafentor), Die Cap San Diego ist ein Stückgutfrachter und liegt als Museumsschiff im Hamburger Hafen. Die Cap San Diego ist ein konventioneller Stückgutfrachter und verfügt als solcher über sechzehn Ladebäume, zwei Bordkräne und einen Schwergutbaum. Die Cap San Diego stellt den Höhepunkt des mechanisierten Frachtschiffbaus in Deutschland dar, bei dem eine maximale Ausprägung der meisten in der Frachtschifffahrt entwickelten Berufsbilder an Bord zu beobachten ist.
Die Rickmer Rickmers – später Max, Flores, Sagres und Santo Andre – ist ein 1896 in Bremerhaven gebauter Dreimaster, der als Frachtsegler zunächst unter deutscher Flagge und im Ersten Weltkrieg kurz unter englischer Flagge fuhr. Anschließend wurde das Schiff bis in die 1950er Jahre von der portugiesischen Marine als Segelschulschiff und anschließend als schwimmendes Lager genutzt. 

Spezial- / Themenmuseum

  BallinStadt  (), ist ein Auswanderungsmuseum in Hamburg, das an der Stelle des früheren Hamburger Auswanderungszentrums errichtet wurde. 100 Jahre nachdem der HAPAG-Reeder Albert Ballin die ersten Auswandererbaracken errichten ließ, ist das Museum auf historischem Boden entstanden. In drei originalgetreu wieder aufgebauten Gebäuden können die Besucher die Geschichten von Menschen nacherleben, die es wagten, ein neues Leben in Übersee zu beginnen. 
  hamburgmuseum, ehemals Museum für Hamburgische Geschichte  (Holstenwall 24), als kulturhistorisches Museum bietet es einen Überblick über die Geschichte der Stadt Hamburg von ihren Anfängen um etwa 800 bis zur Gegenwart. 
  Deutsches Zollmuseum  (Alter Wandrahm 16), wurde 1992 in einem 1900 errichteten ehemaligen Zollamt in Hamburgs historischer Speicherstadt eröffnet. Im Obergeschoss der Ausstellung wird der Zoll von der Antike bis zur heutigen Zeit beleuchtet. Im Erdgeschoss werden vor allem die verschiedenen Aufgabenbereiche des Zolls dargestellt und beschlagnahmte Gegenstände sowie Schmuggelverstecke vorgestellt. 
  Freilichtmuseum Rieckhaus (Curslacker Deich 284), vermittelt es die Wohn- und Wirtschaftsweise der Marschbauern vor der Industrialisierung (16. bis 19. Jahrhundert). Das Hauptgebäude spiegelt eindrucksvoll die Lebensform einer wohlhabenden bäuerlichen Oberschicht wider. 
  Museum für Völkerkunde  (Rothenbaumchaussee 64), zählt heute zu den größten Völkerkundemuseen in Europa. Die rund 350.000 Ausstellungsobjekte werden jedes Jahr von etwa 180.000 Besuchern besichtigt. Das Museum versteht sich selbst als Symbol für die Weltoffenheit Hamburgs. Dies soll auch mit dem Motto „Ein Dach für alle Kulturen“ deutlich gemacht werden. Nach diesem Motto ist auch eine Dauerausstellung benannt. 
  Museumshafen Oevelgönne  (Anleger Neumühlen), hier pflegt der gleichnamige Verein die Tradition alter Arbeitsschiffe, die früher auf der Elbe im Einsatz waren. Eine Besonderheit des Museumshafens Oevelgönne ist, dass alle historischen Wasserfahrzeugen funktionstüchtig sind. 
  Internationales Maritimes Museum Hamburg  (Kaispeicher B, Koreastraße 1), 3000 Jahre Schifffahrt auf zehn Etagen: Das Internationale Maritime Museum Hamburg beherbergt Zehntausende Schiffsmodelle aus Elfenbein, Silber und Gold, Gemälde und Dokumente. 

Stadtviertel / Wohngegend

  Schanzenviertel (), dieser Stadtbereich zeichnet sich vor allem durch ein individuelles soziokulturelles Gepräge der Bevölkerung sowie das dichte Gemisch von Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebebauung aus. Seinen Namen hat das Viertel von der 1682 dort gebauten Verteidigungsanlage Sternschanze. Einst ein verarmtes, heruntergekommenes Altbauviertel, dessen Abriss teilweise geplant war, gilt es heute als Szeneviertel in Hamburg und ist bei jungen Erwachsenen ein beliebtes Wohngebiet wegen seiner alternativen Kultur, gestaltet auch durch Immigration. Viele Bars, Restaurants, ausländische Kleinunternehmer, Modeboutiquen und die dazugehörige Kundschaft prägen im Zentrum das Straßenbild. Mit der Roten Flora, einem Kultur- oder Subkulturzentrum, hat hier neben der Hafenstraße das letzte verbliebene Hausbesetzungsprojekt der Stadt überdauert, früher als Rückzugsort von Straftätern kritisiert, heute durch Konzerte bekannt. Gegenüber liegt die sog. Piazza, eine Gastronomiemeile und ein beliebtes Touristenziel, geplant von der Steg und eingeweiht 2002. 
  St. Pauli (), obwohl St. Pauli ein bedeutendes Wohnquartier in Hamburg ist, kennt man den Stadtteil vor allem durch sein Vergnügungsviertel. Tatsächlich gibt es auf St. Pauli größtenteils kleinbürgerliche Wohnstraßen oder Arbeitergegenden. Das Stadtviertel war auch bei Studenten und jungen Künstlern wegen der günstigen Wohnungsmieten, der zentralen Lage und des ausgesprochen vielfältigen und toleranten Milieus sehr beliebt. So gibt es auf St. Pauli noch einige fast parallel zueinander lebende soziale Schichten, die sich nur gelegentlich berühren. 
  St. Georg (), durch seine zentrale Lage am Hauptbahnhof und an der Außenalster zieht der Stadtteil St. Georg viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen an. Hier leben viele Künstler und finden sich teure Prachthotels und unterschiedliche Kulturen. Es gibt aber auch Prostitution in der Nähe des Hauptbahnhofes. Seit den 1990er Jahren ist St. Georg auch in der Schwulen-Szene sehr beliebt, es gibt hier viele auf diese Zielgruppe zugeschnittene Cafés und Clubs. Die Lange Reihe gilt als eine der schönsten Altstadtstraßen Hamburgs und gehört mittlerweile zu den Top 50 der Hamburger Straßen mit den teuersten Eigentumswohnungen. 

Straßen und Plätze

  Reeperbahn (), ist die zentrale Straße im Hamburger Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli. Sehenswürdigkeiten an der Reeperbahn sind neben vielen Nachtclubs, Bars und Diskotheken vor allem die Seitenstraße Große Freiheit, der Hans-Albers-Platz und die Davidwache, sowie der Spielbudenplatz mit dem Panoptikum, dem St. Pauli Theater, dem Schmidt Theater und dem Operettenhaus. Parallel zur Reeperbahn verläuft etwas versteckt im Süden die bekannte Herbertstraße, eine für Jugendliche und weibliche Besucher gesperrte Bordellstraße, die nur zu Fuß und durch zwei Sichtblenden hindurch betreten werden kann. 
  Deichstraße und Nikolaifleet (), mit Nikolaifleet wird seit 1916 der ursprüngliche Hauptmündungsarm der Alster bezeichnet. Zwischen Holzbrücke und Hoher Brücke liegt der letzte erhaltene Fleetabschnitt mit der typischen althamburgischen Bebauung. Die schmalen, hohen Fleetfronten der Außendeichshäuser an der Deichstraße stehen denen von vier Speichern am Cremon schräg gegenüber. 
  Rathausmarkt (), wurde nach dem Großen Brand 1842 angelegt. Als Vorbild des Rathausmarktes wählte man den berühmten Markusplatz in Venedig, der sich ebenfalls elegant zum Wasser hin öffnet. Das gesamte Ensemble mit Freitreppe und Gestaltung der Kleinen Alster, Alsterarkaden, Schleusenbrücke, Rathaus und sonstigen Gebäuden ist daher keineswegs das Produkt jahrelanger Stadtentwicklung, sondern liegt einem bis ins Detail durchdachten Gesamtplan zugrunde, der bereits 1842 konzipiert wurde. 
  Elbchaussee (), ist eine Straße in Hamburg, die sich von Altona stromabwärts entlang der Unterelbe bis nach Blankenese erstreckt. Entlang der Elbchaussee stand eine Fülle bedeutsamer Villen und Herrenhäuser. 
  Peterstraße (), die Wohnanlage in der Peterstraße ließ Alfred Carl Toepfer nach alten Plänen Bürger- und Kaufmannshäuser errichten. Die historische Neustadt, deren Bebauung durch Fachwerkhäuser und enge Gassen charakterisiert war, hat nie so ausgesehen. 

Technisches Bauwerk / -Denkmal

  Alter Elbtunnel (Landungsbrücken), verbindet mit seinen zwei Röhren die Innenstadt bei den St.-Pauli-Landungsbrücken mit Steinwerder. Er unterquert die Norderelbe und wird noch heute als öffentlicher Verkehrsweg genutzt. Er galt bei seiner Eröffnung als technische Sensation. Der Tunnel verfügt über keine Zufahrtsrampen. Die Fahrzeuge werden stattdessen am Anfang und Ende des Tunnels mit Autoaufzügen 24 Meter in die Tiefe befördert. An den gefliesten Wänden der Tunnelröhren sind in regelmäßigen Abstand kleine Majolikareliefs eingefügt. Auf ihnen wird thematisch die darüberliegende Elbe dargestellt. Hierzu gehören Abbildungen von Fischen, Krebsen, Muscheln, aber auch von weggeworfenen Gegenständen und Ratten. 
  Fernsehturm (Lagerstraße 2-8), zur Zeit geschlossen 
  Köhlbrandbrücke (), verbindet im Hamburger Hafen seit 1974 das Gebiet zwischen Norder- und Süderelbe mit der Bundesautobahn 7 (Anschlussstelle Waltershof). Der Brückenzug ist insgesamt 3618 m lang und nach der Hochstraße Elbmarsch die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands. Durch ihre Höhe ist die Köhlbrandbrücke weiträumig sichtbar und ein Wahrzeichen der Stadt Hamburg. Für Fußgänger, Fahrradfahrer und Mofas ist die Brücke gesperrt. 
  Trostbrücke (), überspannt das Nikolaifleet in Hamburg. Sie verband ursprünglich die bischöfliche Altstadt rund um den Bereich Domstraße und Petrikirche mit der gräflichen Neustadt. Die beiden Statuenauf der Brücke, von Engelbert Peiffer geschaffen, repräsentieren die von ihr verbundenen Gebiete: Der Heilige Ansgar als Begründer des Domes und erster Erzbischof der Stadt, steht für die Altstadt, während Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stormarn und Holstein die von ihm errichtete weltliche Neustadt vertritt. 

Botanischer Garten

  Planten un Blomen  (Holstenwall 8), ist eine etwa 47 Hektar große Parkanlage im Herzen von Hamburg. Der Name ist plattdeutsch und bedeutet „Pflanzen und Blumen“. Im Sommer finden hier öffentliche Theatervorstellungen, Wasserlichtkonzerte und Musikdarbietungen statt. Der Eintritt ist frei. Wegen der Parkanlagen und der Spielplätze ist der Park aber auch unabhängig von Veranstaltungen ein beliebtes Ausflugsziel. 

Friedhof

  Ohlsdorfer Friedhof (Fuhlsbütlerstrasse 756), ist mit 391 ha der größte Parkfriedhof der Welt und insgesamt der flächenmäßig zweitgrößte Friedhof der Welt. Die Anlage zeichnet sich durch die Mischung historischer Bauten, Gartendenkmälern mit modernen Themengrabstätten aus: Schmetterlingsgräber, Kolumbarien, Paar-Anlagen und mehr. Zahlreiche Touristen strömen jährlich, besonders zur Rhododendronblüte Ende April bis Mitte Mai, auf den Friedhof. 

Parks

  Jenischpark (Baron-Voghts-Str. 50), war um 1800 von Caspar Voght als rural farm angelegt worden, der heutige Jenischpark bildete seinen parc du midi und wurde 1828 nach dem Erwerb durch Jenisch umgestaltet. Von der Elbchaussee führt das neobarocke Kaisertor (erbaut 1906, restauriert 2005) in den Park, in dem neben dem Ernst-Barlach-Haus (1961 nach Plänen von Werner Kallmorgen erbaut) auch die "Eierhütte" zu finden ist. Teile des Parks, insbesondere die Feuchtwiesen der Flottbek, stehen seit 1982 unter Naturschutz. 
  Stadtpark (Saarlandstraße), ist ein 148 ha großer öffentlicher Park im Stadtteil Winterhude. Der 1914 eröffnete Park gilt als bedeutendes Beispiel für die Wandlung des deutschen Garten- und Landschaftsbaues vom Volksgarten zum Volkspark. 

Zoo / Wildpark / Aquarium

  Hagenbecks Tierpark  (Hagenbeckallee 31), wurde der erste Tierpark der Welt mit gitterlosen Gehegen in Hamburg-Stellingen eröffnet. Die Parkanlage umfasst 25 Hektar und bietet ein Wegenetz von über 7 km Länge. Neben vielen Freigehegen gibt es im Tierpark Hagenbeck auch viele Pflanzen aus aller Welt zu besichtigen. Im Jubiläumsjahr 2007 wurde ein neues Tropen-Aquarium eingeweiht; das alte, 1959 eröffnete Troparium wurde im Herbst 2005 geschlossen. 

sonstige

  Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft (Schulauer Fährhaus in Wedel), Schiffe, die den Hamburger Hafen anfahren oder verlassen, werden hier begrüßt oder verabschiedet. Bei Schiffen über 500 Bruttoregistertonnen und solchen, die die deutschen Gewässer verlassen, wird außerdem die Nationalhymne ihres Heimatlandes gespielt. Besucher des Willkomm-Höft werden durch Lautsprecher über das jeweilige Schiff kurz informiert. 


Hamburger Rathaus
(© Volker Pohl, www.volker-pohl.de)


Innenansicht Hamburger Rathaus
(© Michael J. Zirbes, de.wikipedia.org)


Hauptkirche St. Michaelis
(© Seungmin Whang, de.wikipedia.org)


Speicherstadt und Zollkanal
(© Holger.Ellgaard, de.wikipedia.org)


Die Große Freiheit auf der Reeperbahn in St. Pauli
(© G H, de.wikipedia.org)


Planetarium Hamburg
(© Raimond Spekking, http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Hamburg_Planetarium.jpg)


Miniatur-Wunderland
(© Tobias Grosch, de.wikipedia.org)


Landungsbrücken
(© Staro1, de.wikipedia.org)


Trostbrücke, Statue von Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stormarn und Holstein
(© Volker Pohl, www.volker-pohl.de)


Binnen- und Außenalster mit der Lombardsbrücke
(© Wolfgang Meinhart, de.wikipedia.org)


Alter Elbtunnel
(© Photovision, de.wikipedia.org)


Fischmarkt am Sonntagmorgen
(© Wolfgang Meinhart, de.wikipedia.org)

 

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