Jena - Sehenswürdigkeiten, Attraktionen — Hotels/Übernachten
Bauwerke

Jentower mit Intershop-Logo, 2003
© de:User:Stefan Kühn, de.wikipedia.org
Jentower
Das markanteste Gebäude in Jena und Wahrzeichen ist der Jentower (im Volksmund Uniturm oder Keksrolle), das zweithöchste Bürogebäude in den neuen Bundesländern. Dieses wurde von 1969 bis 1972 von Hermann Henselmann, einem der bekanntesten Architekten der DDR, geplant. Das Hochhaus sollte Zeiss-Forschungszentrum werden, erwies sich jedoch dafür als ungeeignet und wurde durch die Universität genutzt. Das Hochhaus sollte ein Fernrohr symbolisieren.
Im 28. und 29. Obergeschoss befinden sich ein täglich geöffnetes Restaurant und eine öffentliche Aussichtsplattform.

Bau 15
© Michael Sander, de.wikipedia.org
Bau 15
Der Bau 15 ist ein historisch bedeutsames Hochhaus und ist 42 Meter hoch und umfasst elf Etagen. Errichtet wurde es 1915 als Fabrikgebäude nach Entwurf des Architekten Friedrich Pützer, womit es das älteste Hochhaus Deutschlands ist. Bauherr war die Carl Zeiss AG, auf deren Werksgelände im Westen der Jenaer Innenstadt das Gebäude nach amerikanischen Vorbildern entstand.

kein Bild vorhanden
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Collegium Jenense
Innerhalb des Stadtkerns steht das Collegium Jenense, ein altes Universitätsgebäude, das in einem ehemaligen Kloster eingerichtet wurde.

Die Grüne Tanne mit der Fahne der Burschenschaft
© Dirkbley, de.wikipedia.org
Grüne Tanne
Die Grüne Tanne ist ein historisches Gasthaus an der Camsdorfer Brücke. Das Gasthaus war seit jeher ein beliebtes Ausflugsziel der Jenaer Studenten, da es damals noch außerhalb der Stadtgrenzen lag und somit der universitären Gerichtsbarkeit entzogen war. 1815 wurde hier die Urburschenschaft gegründet. Seit 1998 wird es wieder als Gasthaus genutzt, wobei nur die unterste Etage öffentlich zugänglich ist.
Botanischer Garten

Kleiner botanischer Pavillon im Zentrum des Gartens
© André Karwath, de.wikipedia.org
Botanischer Garten Jena
Der Botanische Garten Jena ist der zweitälteste Botanische Garten Deutschlands und liegt heute am Rande des Stadtzentrums der Universitätsstadt Jena und zeigt etwa 12.000 verschiedene Pflanzen in mehreren beheizten Gewächshäusern und Freiflächen und steht heute der Öffentlichkeit, der Universität sowie Schülern aller Klassenstufen für den Unterricht zur Verfügung.
Heute wird der Garten vor allem zur akademischen Lehre verwendet, ist aber auch außerakademisch orientiert. Er greift über die Systematik hinaus und stellt Pflanzen bevorzugt in ihren Lebenserscheinungen und ökologischen Einbindungen dar.
Denkmäler

Erlkönig-Denkmal
© Lofor, de.wikipedia.org
Erlkönig (Jena)
Das Denkmal steht vor einer Felswand und erinnert an die gleichnamige Ballade von Johann Wolfgang von Goethe.
Es handelt sich dabei um eine mächtige, überlebensgroße Figur des Erlkönigs, der, als alter Mann mit langem Bart und Gewand, seine Hand über einen unter ihm liegenden Teich austreckt. Eigentlich trägt die Statue ein Schwert in der rechten Hand, dieses wurde im Rahmen der letzten Sanierung auch wieder angebracht, jedoch haben es Unbekannte wieder entfernt bzw. zerstört.
Feste / Festivals / Veranstaltungen

Jenaer Weihnachtsmarkt
© ReneS at flickr, de.wikipedia.org
Jenaer Weihnachtsmarkt
Der Jenaer Weihnachtsmarkt, der als der älteste Weihnachtsmarkt in Thüringen gilt, [5] wurde erstmals 1803 veranstaltet. Eine Besonderheit ist das täglich um 17.00 Uhr stattfindende traditionsreiche weihnachtliche Turmblasen.
Historische (Gedenk-)Stätte / Historisches Gebäude

Schillers Gartenhaus mit dem davorliegenden Garten von der Gartenzinne aus gesehen
© Selby, de.wikipedia.org
Schillers Gartenhaus
Das Gartenhaus gehört heute der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität, es dient als Museum und Veranstaltungsort für literarische Abende und Konzerte. In der unteren Etage des Hauses befindet sich eine Ausstellung zu Schillers Jenaer Jahren und zu seinem Leben im Gartenhaus, die beiden oberen Etagen sind der damaligen Wohnung originalgetreu nachempfunden. Es sind auch noch einige von Schillers echten Einrichtungsgegenständen erhalten. Das Grundstück wurde nach einem historischen Gartenplan, den Schiller einst von einem Studenten der Mathematik geschenkt bekommen hatte, rekonstruiert.

Pulverturm in Jena
© Dr. Thomas Köhler, de.wikipedia.org
Pulverturm (Jena)
Der Pulverturm ist ein Teil der alten Stadtmauer von Jena. Zusammen mit dem rekonstruierten Wehrgang, dem Haus auf der Mauer und dem Johannistor ist dies der größte noch erhaltene Teil der früheren Jenaer Stadtbefestigung. Der Turm verfügt nur über einen einzigen Zugang, eine niedrige Pforte in rund 7 m Höhe. Diese Pforte ist über den rekonstruierten Wehrgang zu erreichen.

Roter Turm in Jena
© Dr. Thomas Köhler, de.wikipedia.org
Kirchen, Klöster, Moscheen, Synagogen, Tempel

Blick vom Eichplatz auf die Stadtkirche St. Michael
© Henry Mühlpfordt, de.wikipedia.org
Stadtkirche St. Michael (Jena)
Im Stadtzentrum befindet sich die spätgotische dreischiffige Stadtkirche St. Michael, die evangelische Parochialkirche (Hauptkirche) Jenas. Ihr Vorgängerbau, eine vermutlich im 12. Jahrhundert entstandene altromanische Pfarrkirche, erfuhr mehrere Umbauten, vor allem bei der Errichtung des Zisterziensernonnenklosters 1301, das nicht mehr besteht. Das Langhaus der heutigen Kirche wurde 1380–1506 errichtet, der Turm 1486–1557. Sie gilt als größte Hallenkirche Ostthüringens. Martin Luther hatte hier mehrmals gepredigt. Sein Grabstein (aber nicht sein Grab) befindet sich seit 1571 hier. Erwähnenswert ist die restaurierte Renaissance-Einzeigeruhr der Kirche.

Portal der Schillerkirche
© Jola102, de.wikipedia.org
Schillerkirche (Jena)
Die Schillerkirche wurde im 14./15. Jahrhundert als Saalkirche an Stelle eines Vorgängerbaus (um 1300) errichtet. Charakteristisch ist die auffällige bauliche Zweiteilung in ein Langhaus und einen Chor. Das Innere des Kircheraums ist schlicht gehalten. Hier wurden am 22. Februar 1790 Friedrich Schiller und Charlotte von Lengefeld getraut.

Luftaufnahme von St. Johannes Baptist
© cyper, de.wikipedia.org
St. Johannes Baptist (Jena)
Die Kirche St. Johannes Baptist wurde im 9. Jahrhundert vor der Stadt Jena als Urpfarrei gebaut. Da sie eine Taufkirche war, erhielt sie traditionell den Namen von Johannes dem Täufer.
Die Kirche war ursprünglich eine romanische Saalkirche mit Chorrechteck und halbrunder Apsis. Das Kreuzrippengewölbe im Chor mit dem Christuskopf als Schlussstein war Ergebnis eines ersten frühen Umbaus, der Turm wurde rund 900 Jahre später aufgesetzt.
Musik / Theater / Show / Nightlife

Wagnergasse im Stadtzentrum
© Hamster3, de.wikipedia.org
Nachtleben
Zentrum des Jenaer Nachtlebens ist die Wagnergasse und ihre nähere Umgebung. Hier sind vor allem Kneipen und Cafés angesiedelt. Ältester Studentenclub ist seit 1966 der Rosenkeller in der Johannisstraße. Hier finden unter anderem jede Woche mehrere Konzerte unterschiedlichsten Genres statt.
Parks & mehr

Rasenmühleninsel
© Hamster3, de.wikipedia.org
Volkspark Oberaue
Der Volkspark Oberaue in Jena ist der einzige Thüringer Park mit der Bezeichnung 'Volkspark'. Der Park besteht aus den drei aneinanderliegenden Gebieten Rasenmühleninsel, Paradies und Oberaue. Das Paradies besteht bereits seit dem Mittelalter. Der Volkspark Oberaue selbst entstand erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Hierbei wurden im Paradies eine Parkanlage, auf der Rasenmühleninsel eine Park- und Freizeitanlage und in der Oberaue eine Sportanlage geschaffen.
Spezial- / Themenmuseum

Optisches Museum Jena
© Klingon, de.wikipedia.org
Optisches Museum Jena
Das Optische Museum Jena zeigt optische Instrumente aus acht Jahrhunderten. Es verschafft einen technischen und kulturgeschichtlichen Überblick der Entwicklung optischer Geräte. Die Entwicklung der Stadt Jena zum Zentrum der optischen Industrie seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist in die Ausstellung integriert, verbunden mit den Werken von Ernst Abbe, Carl Zeiss und Otto Schott.
Das Optische Museum Jena ist das Einzige dieser Kategorie in Deutschland.

Phyletisches Museum
© Prolineserver, de.wikipedia.org
Phyletisches Museum
Das Museum sollte von Anfang an nicht nur ein Naturkundemuseum sein, sondern die Entwicklung des Lebens vermitteln. Bis heute ist die Darstellung von Phylogenese (Stammesgeschichte) und Evolutionstheorie zusammen mit der Begegnung von Kunst und Natur das Hauptanliegen des Phyletischen Museums. Es beherbergt umfangreiche zoologisch-paläontologische Sammlungen mit über 500.000 Stücken. Die Sammlungsgeschichte geht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Es finden sich heute noch originale Stücke aus der Zeit, als Goethe Leiter der anatomisch-zoologischen Sammlung war.

Romantikerhaus
© Tomukas, de.wikipedia.org
Romantikerhaus
Das Literaturmuseum Romantikerhaus befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Philosophen Johann Gottlieb Fichte.
Die Dauerausstellung zur Jenaer Frühromantik zeigt den kultur- und geistesgeschichtlichen Hintergrund für den Aufbruch einer jungen Generation von Dichtern, Literaturkritikern, Philosophen und Naturwissenschaftlern. Es wird beleuchtet, unter welchen Bedingungen es gelang, Jena zwischen 1785 und 1803 zum fortschrittlichsten geistigen Zentrum Deutschlands zu entwickeln.

kein Bild vorhanden
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Schott GlasMuseum & Schott Villa
Im SCHOTT GlasMuseum, dort wo Otto Schott 1884 das'Glastechnische Laboratorium' gründete, ist die spannende Produkt- und Technologiegeschichte dokumentiert.
In der SCHOTT Villa, dem ehemaligen Wohnhaus des bedeutenden Wissenschaftlers, Technologen und Unternehmers Otto Schott, ist sein facettenreiches Leben dargestellt. Weitere Ausstellungen entführen den Besucher in die bewegte Firmengeschichte, die geprägt ist von Trennung und Wiedervereinigung sowie vom Aufstieg zum internationalen Technologiekonzern.

Die Göhre im Dezember 2008
© Martin Hedegaard, de.wikipedia.org
Göhre (Jena)
Die Göhre ist heute das Stadtmuseum von Jena. Gegründet 1903 wurde große Teile der Exponate des Museums während der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Heute führt ein Zeitstrahl im Treppenhaus des Museums durch die vier Ausstellungsebenen zur Geschichte der Stadt von der Ur- und Frühzeit über die Ersterwähnung um 830/850 bis 1850.
Das Museum verfügt weiterhin über umfangreiche Sammlungen zur Stadt- und Universitätsgeschichte, darunter Stadt- und Landschaftsansichten, die 'Jenaer Lutherbibel', Professorenbildnisse, Stammbuchblätter, Ansichten und Modelle Jenaer Gebäude, Exponate zur Schlacht von 1806 sowie eine Kunstsammlung vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Außenansicht der Imaginata
© Theodor Barth, de.wikipedia.org
Imaginata
Die Imaginata ist ein deutsches Science Center in Jena. Das Experimentarium für die Sinne gehört mit seinem Stationenpark zu einem der ersten derartigen Zentren in Deutschland. Auf rund 1.500 m² mit über 100 Exponaten aus den Bereichen der optischen Täuschungen, Physik und Mathematik experimentiert werden.
Das größte Anliegen der Imaginata ist es die Vorstellungskraft ihrer Besucher anzuregen und durch selbstständiges Experimentieren ein vertiefendes Lernen zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang werden im Stationenpark wahrnehmungspsychologische, physikalische und mathematische Phänomene mit Hilfe von Experimenten für alle Sinne anschaulich dargestellt und nicht nur im übertragenen Sinne begreifbar gemacht.
Technisches Bauwerk / -Denkmal

Planetarium Jena
© Thiemi, de.wikipedia.org
Planetarium Jena
Das Zeiss-Planetarium in Jena ist das weltweit betriebsälteste Planetarium. Es wurde am 18. Juli 1926 eröffnet. Das Zeiss
Wie viele andere Großplanetarien verfügt das Planetarium Jena über eine gewachsene Tradition hauseigener Planetariumsshowproduktion. Neben klassischen live vorgetragenen Sternführungen wird im Planetarium Jena ein breites Spektrum an multimedialen Bildungs- und Unterhaltungsveranstaltungen gezeigt.anetarium ist ein Projektionsplanetarium, bei dem die Fixsterne und die Planeten auf die Innenseite einer weißen Kuppel projiziert werden.

Volkssternwarte Urania Jena
© ArtMechanic, de.wikipedia.org
Volkssternwarte Urania Jena
Die Volkssternwarte Urania bietet regelmäßige öffentliche Himmelsbeobachtungen und astronomische Vorträge an. Das Hauptinstrument ist ein Zeiss Coudé-Refraktor mit einer Objektivöffnung von 150 mm und einer Brennweite von 2250 mm. Dieses exzellent arbeitende Teleskop ist aufgrund des auf gleicher Höhe verbleibenden Einblicks besonders gut für öffentliche Himmelsbeobachtungen und hier besonders für Mond und Planeten, Sternhaufen, kleine hellere Nebel und Galaxien geeignet.
Ziele in der Umgebung von Jena

Rokokoschloss
© Wolfgang Pehlemann, de.wikipedia.org

Rathaus
© Michael Sander, de.wikipedia.org
Kahla
Sehenswürdigkeiten in und um Kahla sind die nahezu vollständig erhaltenen mittelalterliche Stadtmauer und die aus derselben Zeit stammenden Ackerbürgerhäuser, die aus dem 13. Jahrhundert stammende Leuchtenburg, die Jagdanlage Rieseneck, eine der am besten erhaltenen barocken Jagdanlagen Europas, sowie der Dohlenstein, ein 352 m hoher Kalkfelsen, dessen Felsabbrüche in vergangenen Jahrhunderten immer wieder den Lauf der Saale veränderten und so das Landschaftsbild prägten.
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Hotel Schwarzer Bär Jena
Lutherplatz 2, Jena
Das zentral gelegene Schwarzer Bar Jena Hotel befindet sich in der Nähe vieler Touristenattraktionen und Business-Adressen in Jena. Um den Gästen ein Höchstmaß an Komfort zu bieten, verfügen alle Zimmer des Hotels über die umfassende Ausstattung, die man in einem Hotel dieser Kategorie erwartet.
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